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Jörg Krömer
2 Kritiken
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1,5
Veröffentlicht am 1. März 2026
Ein gehypter Film mit der größten Fehlbesetzung des Jahres. Chalamet ist total überschätzt und in dem Film hasst man ihn mehr als in seinen anderen. Eine oscarreife Leistung sieht anders aus. Das einzig Gute an dem Film ist die Kameraarbeit und ein paar der ausgewählten Lieder. Muss man nicht gesehen haben.
Der Film ist NICHT der beste Film des Jahres! Die Nominierung für 9 Oskars ist absolut ungerechtfertigt. Nicht nur der Film ist schlecht, sondern auch die schauspielerische Leistung der Darsteller. spoiler: Gefühlt zahlt der Zuschauer hier nur um Chalamet einmal ein bisschen in Action zu sehen (leider nur aus sexueller Perspektive)
Die Entscheidung der Oscar-Akademie ist eine Beleidigung für den Zuschauer der schon andere Filme gesehen hat, die für mehr als 5 Oscars nominiert waren. Man wartet vergebens auf den Moment der den Film ansprechend macht. Eine positive Message, Motivation oder Inspiration sucht man vergebens. Am meisten bin ich enttäuscht von der Oscar-Akademie. Auf diese Nominierungen kann ich in Zukunft nichts mehr geben!
Beginnen wir mit dem negativen: der Film ist sehr hektisch, sehr laut und hat nur wenige erholsame Momente. Der vielgelobte Einblick in das leben der jüdischen Bevölkerung in NYC kommt mir persönlich viel zu kurz und ist zudem recht oberflächlich. Wirklich gut sind die Tischtennisszenen. Wenn Timothée sie, wie behauptet wird, vorwiegend selbst eingespielt hat - Hut ab! Alles in allem fehlt mir die Tiefe für einen wirklich guten Film.
Pingpong. Ein kleines sportlicher Zeitvertreib. Könnte man jedenfalls meinen. Dabei ist Tischtennis ein großer Sport.
Marty Mauser (Timothée Chalamet) ist Mitte zwanzig und hat einen Traum. Er will kein Schuhverkäufer mehr sein. Er will auch nicht Geschäftsführer des Ladens werden, obwohl ihm das angeboten wird. Nein, er will Weltmeister werden. Im Tischtennis. Er ist der festen Ansicht, dass er der beste ist. Das Problem: Er hat nicht genug Geld, um zu den Wettbewerben zu reisen - er muss es sich pumpen. Oder ergaunern. Beim Turnier in London ist er dann auch sehr erfolgreich. Im Finale aber scheitert er am Japaner Koto Endo (Koto Kawaguchi). Koto hat eine Spielweise, mit der Marty nicht klarkommt. Um zur WM nach Japan fliegen zu können, braucht er nun noch mehr Geld. Er versucht, seine Leute anzuzapfen - bis hin zur Freundin eines möglichen Sponsors, der Schauspielerin Kay Stone (Gwyneth Paltrow).
"Marty Supreme" heißt der neuartige Tischtennisball, der Marty im gleichnamigen Film präsentiert wird. Er ist rot - das macht ihn im Spiel sichtbarer, wenn die Spieler weiße Kleidung tragen. Der Film von Josh Safdie handelt vom Tischtennis - aber vor allem davon, wie Marty Mauser atemlos versucht, Geld zu bekommen. Und atemlos - das ist auch ein gutes Stichwort für diesen Film. Er lässt einem kaum die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. "Marty Supreme" ist rasant, unglaublich dicht und schnell - faszinierend und fesselnd. Timothée Chalamet spielt fulminant - ist aber gar nicht zwingend ein Sympathieträger. Denn Marty wirkt liebevoll, ist aber durchaus ohne Skrupel. Leute, die ihm nützlich sind, nutzt er aus. Er zeigt wenig liebevolle Emotionen - er ist im Tunnel. Es gibt einen einzigen Moment, wo ihm die Emotionen übermannen. Nach 15 Jahren kehrt zudem Gwyneth Paltrow auf die Leinwand zurück. Kay beginnt mit Marty eine merkwürdige Affäre, er nutzt sie aus. Sie nutzt ihn aus. Die mehr als 20 Jahre Altersunterschied spielen keine Rolle. Als Zuschauer weiß man oft gar nicht genau, ob man diesem Marty wirklich alles Gute wünschen soll - so oder so ist es aber packend, diesem schnellen Treiben zuzuschauen.
Dieser Film hat eine sehr schlechte Handlung. Der Hauptcharakter ist einfach nur narzistisch, geldgierig und vergisst alle Menschen um sich herum. Der rote Faden geht zwischendurch immer wieder verloren und am Ende wird das Ziel nicht mal erreicht, das der Protagonist sich gestellt hat. Ich kann es nicht empfehlen diesen Film zu schauen. Es gibt definitiv bessere!
Marty sieht sich zu Höherem berufen als Schuhverkäufer zu sein, er ist schließlich der beste Tischtennisspieler der Welt. Blöd nur, dass bei den British Open plötzlich die Japaner mit einer völlig neuen Technik auftauchen und ihm den Rang ablaufen. Also muss Marty nicht nur irgendwie zur Weltmeisterschaft kommen, sondern nebenbei auch sein komplett chaotisches Leben irgendwie sortieren.
Marty Supreme geht ca. 145 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Oscarkandidaten mit Timothée Chalamet, der hier wirklich abliefert wie ein Wahnsinniger. Solche Rollen kann er einfach, arrogant, charmant, kaputt und gleichzeitig faszinierend. Man nimmt ihm jede Sekunde diesen selbstverliebten Tischtennis-Messias ab. Die Tischtennispartien sind der absolute Hammer. Unglaublich dynamisch inszeniert, dazu Dialoge wie Maschinengewehrsalven und mittendrin Marty, der mit seiner großen Klappe jeden Raum sofort an sich reißt. Der Typ ist so überzeugt von sich selbst, dass man ihn gleichzeitig feiern und ohrfeigen möchte. Manche Sprüche würden heute ganze Twitterblasen kollabieren lassen, aber genau deshalb funktioniert die Figur. Trotz der langen Laufzeit kommt keine Langeweile auf. Martys Leben wird mit so vielen Ideen, Einfällen und absurden Momenten gefüllt das es faszinierend ist. Die Musik ist fantastisch erst triumphal, dann immer schräger und chaotischer, bis sie im Finale völlig eskaliert. Sie passt sich perfekt Martys mentalem Zustand an. Dazu kommen unzählige, richtige gute Moneyshots, bei denen Auge und Herz gleichzeitig applaudieren. Das Finale liefert dann blanke Pobacken, ein Match bei dem man vom Sitz hochgeht und eine Heulerei bis in den Abspann. Unterm Strich bleibt ein Werk, das durchgehend unterhält und Figuren bietet, die wirklich hängenbleiben. Seit Forrest Gump war Tischtennis nicht mehr so cool. Einzig die Kussszenen sind unangenehm, als würde man Schlangen dabei zusehen, wie sie ihre Kiefer ausklappen.
9,5/10 Punkten. Ne freche Klappe ist ne einsame Klappe. Marty lernt das und bezahlt jede Lektion mit seinem Stolz.
Ein Kotzbrocken mit zu großem Ego und einem wahnhaften Willen, sein Ziel zu erreichen kämpft sich mit allen erdenklichen Tricks nach vone - und der Zuschauer hängt an dieser Figur, wünscht ihm Glück, Erfolg und ist gebannt, weil man nie weiß, welche neue Katastrophe hier gleich asugelöst wird. Ob das die ganzen krassen Lobeshymnen wert ist weiß ich nicht, einen großen Reiz hat es aber in jedem Fall.
Fazit: Fiebriger, stressgier Film der viele faszinierende Momente bietet!
Fazit: Wilde und existenzielle filmische Odyssee; Eine Mischung aus Sportdrama und Kleinganoven-Krimi mit tragikomischen Elementen und einem oscarwürdigen Hauptdarsteller. Ein echter Sadfie.
Cineville Preview Lichtspiele Kalk Wie ehrgeizig bist du und wie klar ist deine Vision von Dir selbst? Marty (Charlemet) ist ein junger Mann, der voll überzeugt seiner Tischtennis Talent ist und opfert alles, wirklich alles mit der Weltspitze des Sports zu verkehren. Charlemet ist einfach fantastisch und der Film ist SEHR kraftvoll gedreht. Bereit über Leichen zu gehen um ein Ziel zu erreichen, passt hier wie Faust auf Auge, nur die Glaubwürdigkeit der Geschichte brückelt in dem es mehr um das Geld zusammen zu kriegen um an Tournees teilzunehmen als die Fähigkeit des Sports zu schleifen. Dementsprechend ist es oft langatmige abentuerliche Betrügerei, was das Ziel theoretisch rechtfertigen soll?
So ein scheiss film mit einer werbung wo gesagt wird das es der beste film des jahres ist aber es ist so ein rotz, unglaublich langweilich und wer auch immer die werbung gemacht hat sollte gefeuert werden