Marty Supreme
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4,0
80 Wertungen

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Jörg Schröder
Jörg Schröder

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3,0
Veröffentlicht am 17. Februar 2026
... ich fang mit dem Positiven an: langweilig ist er nicht. Es geht Schlag auf Schlag und die 150 min vergehen sehr zügig. Aber das war es auch schon. Selten so einen Unsympath auf der Leinwand erleben dürfen. Einfach ein Widerling und man hofft, dass er endlich "paar auf die Fresse bekommt". Falls dieser Marty Mauser jemals real war - selbstverliebt, arrogant, fies. rücksichtslos, aufdringlich, selbst überschätzend und laut war - dann konnte man nur schreiend wegrennen. Das ist das Problem des Films: da der Hauptdarsteller sehr negativ herüberkommt, fiebert man in keiner Minute mit, dass ihm etwas Gelingen möge. Man freut sich eher wenn wieder etwas schief geht... Einer der anstrengensten Filme der letzten Jahre - besser eine Kopfschmerztablette einpacken ...
Christian Trumpp
Christian Trumpp

3 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. April 2026
unterhaltsamer, abwechslungsreicher Film, basiert lose auf dem realen Leben des Marty Reisman. Kevin O’Leary zu sehen, ist ein Highlight (gesehen in einer Vorpremiere)
Deubensklave
Deubensklave

5 Follower 34 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 9. Februar 2026
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Orki72
Orki72

2 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2026
Ich kann eine Rezension eigentlich nicht damit beginnen, dass ich sage, dass ich normalerweise keine Rezensionen schreibe, aber das ist die Wahrheit. Ich schreibe keine. Diese Rezension enthält keinerlei reelle Informationen über die Qualität des Films. Sie ist sehr subjektiv und basiert auf meinem Wissen über die Filme, die ich gesehen habe. Sie müssen meine Rezension nicht mögen. Sie sollten Ihre Entscheidung, einen Film anzusehen, nicht auf Rezensionen von Leuten stützen, die Sie nicht kennen. Woher soll ich wissen, welche Filme Ihnen gefallen? Und woher sollen sie wissen, welche Filme mir gefallen?

Nachdem das gesagt ist, hier ist sie – meine Rezension.

Dieser Film gehört nicht zu meinen Favoriten. Ja, Timothée Chalamet liefert eine hervorragende Leistung ab, aber soweit ich weiß, basiert der Film nur lose auf der Figur, die er gespielt hat. Warum also nennt man ihn eine Biografie? Die Geschichte, die Regie und der Schnitt sind überhaupt nicht fesselnd. Ja, er ist bei Preisverleihungskomitees beliebt und alle Kritiker scheinen ihn zu lieben, aber warum?

Weil Timothée Chalamet gelernt hat, Tischtennis zu spielen? Was soll das? Ist das lustig? Ist das tragisch? Ich meine, ja, es ist tragisch genug, dass er als Anwärter in die Preisverleihungssaison gehen könnte. Man sagt, dass großartige Darsteller einen großartigen Film ausmachen, aber das ist hier nicht der Fall. Der Film ist voller Plattitüden und verwirrender Füllideen für lustige Handlungsdetails. Manchmal ist er glänzend und oberflächlich, manchmal prätentiös. Dennoch verteidigen die Fans dieses Films das Genie, das dahintersteckt. Warum?

Kritiker vergleichen ihn mit „One Battle After Another“, was ich als Beleidigung empfinde. Oder mit „Catch Me If You Can“ – auch hier gibt es keinen Vergleich. Ist das die Twilight Zone? Ist das „Punk'd“? Befinde ich mich in einem Paralleluniversum, in dem die Menschen nicht zwischen einem Meisterwerk und Pferdemist unterscheiden können?

Der Film ist zu lang und streut irrelevante Dinge in eine sehr flache Geschichte ein. Die Motivation jeder Figur sollte hinterfragt werden. Und was ist mit dem Soundtrack? Ein Film aus den 1950er Jahren mit Songs aus den 1980er Jahren? Was ist hier los? Noch einmal: Was soll das?
Breite Masse im Hintergrund
Breite Masse im Hintergrund

12 Follower 86 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 11. Dezember 2025
Vorneweg: Wer den schwarzen Diamanten mit Adam Sandler mochte, der wird wahrscheinlich auch Marty Supreme grandios finden. Mir hat der schwarze Diamant allerdings nur bedingt gut gefallen, und selbiges Gefühl stellt sich jetzt auch bei Marty wieder bei mir ein.

Marty möchte im Amerika der 50er Jahre eigentlich nur eins: Erfolg. Marty besitzt nämlich nicht nur das Talent, Tischtennis zu spielen. Nein, er hat sich soweit professionalisiert, dass er zu den weltbesten Spielern gehört. Blöd für ihn nur, dass er seiner Zeit anscheinend voraus ist, denn weder ist "Ping Pong" in den USA großartig populär, noch hält es der Weltverband für nötig, die besten Spieler zur WM in Tokio einzuladen. Und so kämpft Marty nicht nur mit chronischen Geldproblemen, sondern überwiegend mit sich selbst und seiner Arroganz, die alle anderen in seinem näheren Umfeld in Mitleidenschaft zieht. Doch im Zuge einer weiteren sexuellen Affäre sieht Marty die Chance gekommen, doch noch an das begehrte WM-Ticket zu kommen.

Marty Supreme geht knapp 2,5h, von den 100 Minuten wie schon beim schwarzen Diamanten überwiegend laut, durcheinander und schnell sind. Wenn man diesen Stil mag, dann sieht man einen hervorragenden Film. Für alle anderen dürfte es sehr schnell nervig und unangenehm werden. Gerade das ältere Publikum in meiner Vorstellung schien schnell überfordert zu sein und eine handvoll Leute verlies sogar vorzeitig den Saal. Und ehrlich gesagt, ich kann es nachvollziehen. Hätte ich den Film zuhause angemacht, ich weiß nicht, ob ich ihn mir bis zum Ende angeschaut hätte. Zum Ende hin kriegt er zwar noch die Kurve, das entschädigt aber nicht die Zeit davor. Daher kann ich auf die Lobeshymnen zum Film nicht mit einsteigen.

Sehr gut sind jedoch das Schauspiel des gesamten Casts und die Ausstattung. Chalamets antrainierte TT-Skills sind bemerkenswert und hoch anzuerkennen, besonders hervorheben muss man aber Gwyneth Paltrow, die wirklich in jeder einzelnen ihrer Szenen abliefert und die Leute gnadenlos an die Wand spielt. Das wars dann aber auch schon an Highlights. Die Geschichte ist okay, aber keine Offenbarung. Daher für mich sehr weit entfernt von 5 Sternen und vor allem lange nicht so gut wie One Battle After Another!
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