Ich kann eine Rezension eigentlich nicht damit beginnen, dass ich sage, dass ich normalerweise keine Rezensionen schreibe, aber das ist die Wahrheit. Ich schreibe keine. Diese Rezension enthält keinerlei reelle Informationen über die Qualität des Films. Sie ist sehr subjektiv und basiert auf meinem Wissen über die Filme, die ich gesehen habe. Sie müssen meine Rezension nicht mögen. Sie sollten Ihre Entscheidung, einen Film anzusehen, nicht auf Rezensionen von Leuten stützen, die Sie nicht kennen. Woher soll ich wissen, welche Filme Ihnen gefallen? Und woher sollen sie wissen, welche Filme mir gefallen?
Nachdem das gesagt ist, hier ist sie – meine Rezension.
Dieser Film gehört nicht zu meinen Favoriten. Ja, Timothée Chalamet liefert eine hervorragende Leistung ab, aber soweit ich weiß, basiert der Film nur lose auf der Figur, die er gespielt hat. Warum also nennt man ihn eine Biografie? Die Geschichte, die Regie und der Schnitt sind überhaupt nicht fesselnd. Ja, er ist bei Preisverleihungskomitees beliebt und alle Kritiker scheinen ihn zu lieben, aber warum?
Weil Timothée Chalamet gelernt hat, Tischtennis zu spielen? Was soll das? Ist das lustig? Ist das tragisch? Ich meine, ja, es ist tragisch genug, dass er als Anwärter in die Preisverleihungssaison gehen könnte. Man sagt, dass großartige Darsteller einen großartigen Film ausmachen, aber das ist hier nicht der Fall. Der Film ist voller Plattitüden und verwirrender Füllideen für lustige Handlungsdetails. Manchmal ist er glänzend und oberflächlich, manchmal prätentiös. Dennoch verteidigen die Fans dieses Films das Genie, das dahintersteckt. Warum?
Kritiker vergleichen ihn mit „One Battle After Another“, was ich als Beleidigung empfinde. Oder mit „Catch Me If You Can“ – auch hier gibt es keinen Vergleich. Ist das die Twilight Zone? Ist das „Punk'd“? Befinde ich mich in einem Paralleluniversum, in dem die Menschen nicht zwischen einem Meisterwerk und Pferdemist unterscheiden können?
Der Film ist zu lang und streut irrelevante Dinge in eine sehr flache Geschichte ein. Die Motivation jeder Figur sollte hinterfragt werden. Und was ist mit dem Soundtrack? Ein Film aus den 1950er Jahren mit Songs aus den 1980er Jahren? Was ist hier los? Noch einmal: Was soll das?