Regisseurin Petra Costa untersucht den immer stärkeren Einfluss, den religiöse Führer auf die Politik in Brasilien ausüben. Sie zeichnet die tiefgreifende Rolle nach, die die evangelikale Bewegung in den jüngsten politischen Unruhen in Brasilien gespielt hat, und setzt sich auch mit der apokalyptischen Theologie auseinander, die die Hauptakteure der Bewegung antreibt. Sie dokumentiert eine Zeit tiefgreifender Verwirrung und Verzweiflung und verwebt Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu einer widersprüchlichen Realität einer jungen Demokratie, die am seidenen Faden hängt.
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