In den 1960er und 1970er Jahren kämpfte Leopold Trepper in Polen um seine Ausreise. Der einst gefeierte Spion, Anführer der „Roten Kapelle“ im Zweiten Weltkrieg, war nun eine Zielscheibe des kommunistischen Regimes. Unter ständiger Überwachung wurde ihm die Passgenehmigung wiederholt verweigert. Als seine Notlage Frankreich erreichte, setzten sich Unterstützer für ihn ein, doch Versuche, seine Geschichte öffentlich zu machen, wurden unterdrückt. Erst nach einem Hungerstreik und internationalem Druck durfte er ausreisen und ließ sich in Israel nieder. Seine Geschichte ist eine von Spionage, Verrat und Überlebenswillen.