Auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien lässt Selma (Zar Amir) ihren achtjährigen Sohn Rami (Samy Al Hindi) und ihren Ehemann Iyad (Amr Waked) zurück, der in den Gefängnissen des Regimes verschwunden ist. Nach einer gefährlichen Reise erreicht sie Bordeaux, wo sie sich mit verschiedenen nicht angemeldeten Tätigkeiten über Wasser hält. Während sie um Asyl kämpft, verfolgt sie vor allem ein Ziel: Ihren Sohn nachholen zu können und die Familie wieder zu vereinen. Unterstützung findet Selma in dem Anwalt Jérôme (Alexis Manenti). Aus der Zusammenarbeit entwickelt sich eine Beziehung, die ihrem Leben eine neue Richtung gibt. Nach und nach gelingt es ihr, in der fremden Umgebung Fuß zu fassen und neue Perspektiven zu gewinnen. Gleichzeitig stellt die Nähe zu Jérôme sie vor schwierige Fragen, die mit ihrer Vergangenheit verbunden sind. Als Iyad unerwartet zurückkehrt, gerät das fragile Gleichgewicht, das sie sich aufgebaut hat, ins Wanken.
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