Durchschnitts-Wertung
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Nichts für kulturell gebildete. Typische US-Fremdung europäischer Kultur. Schauspieler, die in OV von Trojschah oder Suhhs nuscheln, eine schwarze Helena und eine indisch aussehende Athene. Nola malte sich Homers Welt, wie es den woken Hollywood gefällt. Das einzig Positive: Es gibt eine realistische Darstellung und bodennahe Götter- und Heldenwelt.
Historisch guter Film, der wenn man die endlosen wir töten uns gegenseitig Phasen halbieren würde locker mit üblicher Filmlänge von 2 Stunden auskommen würde.
Ich war schwer enttäuscht und hab mich von der Besetzung her schon täuschen lassen.
Wir waren zu 6 im Kino. Hätte mich dann die Gruppe nach 30min gefragt ob wir gehen wollen, wäre ich aufgestanden.
Er war Langweilig, mir hat die Spannung gefehlt. Da wo es dann ein Stückweit spannend wurde, ist die Szene wieder vorbei gewesen.
Mir ging die Melodie / Soundtracks richtig auf den Nerv!
Dunkle Szenen und wir machen deswegen alles auf extrem laut hat mich gestört.
Große Finale der Kampfszenen war auch einfach kaum was erkennbar. Schnell schnell schnell und viele Kamerawechsel.
Hier bin ich eher ein Fan von klaren Szenen wo man auch was erkennen kann.
Wer hier einen Troja Action Blockbuster Film von 2004 erwartet brauch nicht reingehen!
Wir waren zu 6 im Kino. Hätte mich dann die Gruppe nach 30min gefragt ob wir gehen wollen, wäre ich aufgestanden.
Er war Langweilig, mir hat die Spannung gefehlt. Da wo es dann ein Stückweit spannend wurde, ist die Szene wieder vorbei gewesen.
Mir ging die Melodie / Soundtracks richtig auf den Nerv!
Dunkle Szenen und wir machen deswegen alles auf extrem laut hat mich gestört.
Große Finale der Kampfszenen war auch einfach kaum was erkennbar. Schnell schnell schnell und viele Kamerawechsel.
Hier bin ich eher ein Fan von klaren Szenen wo man auch was erkennen kann.
Wer hier einen Troja Action Blockbuster Film von 2004 erwartet brauch nicht reingehen!
Hallo
Odyssee 2026 hat in jeden Bereich gefloppt...Ich kenne das Original sehr gut! Christopher Nolan hätte die Finger von diesem Film Odyssee 1954 lassen sollen weil das wahr ein Meisterwerk....Das Drehbuch von Nolan hätte die Mülltonne finden sollen ganz ehrlich...Was hat da 250 Mio Dollar gekostet...Die Helme sahen aus als währen sie bei Temu bestellt worden...Die Animierten Monster wahren eine KATASTROPHE...Die Storyline wahr wirr und nicht verschachtelt...Ich fühlte mich auch nicht Unterhalten...
Echt Schade viel Potenzial verschenkt!
Christopher Nolan wird zu Unrecht gefeiert....
Odyssee 2026 hat in jeden Bereich gefloppt...Ich kenne das Original sehr gut! Christopher Nolan hätte die Finger von diesem Film Odyssee 1954 lassen sollen weil das wahr ein Meisterwerk....Das Drehbuch von Nolan hätte die Mülltonne finden sollen ganz ehrlich...Was hat da 250 Mio Dollar gekostet...Die Helme sahen aus als währen sie bei Temu bestellt worden...Die Animierten Monster wahren eine KATASTROPHE...Die Storyline wahr wirr und nicht verschachtelt...Ich fühlte mich auch nicht Unterhalten...
Echt Schade viel Potenzial verschenkt!
Christopher Nolan wird zu Unrecht gefeiert....
Coole neue Inszenierung mit Stellen zum Nachdenken die auf das Gewissen der Figuren eingeht.
Nur die Kostüme sind zum Teil etwas Overdressed.
Nur die Kostüme sind zum Teil etwas Overdressed.
Aufgrund des emotionalen Endes habe ich ursprünglich zunächst 4 Sterne geben wollen, aber mit wachsendem Abstand zum Event komme ich nicht umher, meine Wertung nach unten zu verschieben, da die bisherige Kritik zu diesem Film durchaus berechtigt ist. Mit Sicherheit erwarten sich viele bei einer Verfilmung der Odyssee eine immersive Reise in das alte Griechenland. Das bekommen sie aber nicht. Von den Kostümen über die Landschaft bis zu den Schauspielern: NICHTS gibt einem das Gefühl, in der Sonne des Mittelmeeres griechisch mythologischen Gestalten zu begegnen. Das und andere nicht nachvollziehbare Abänderungen vom Original betrüben die Freude während des Filmes. Die Nolan-typischen Logikfehler, Agamemnon und die unterdurschnittlich inszenierten Kampfszenen machen es nicht besser. Speziell dieser Film erweckt den Eindruck, Nolan arbeite mit Zeitsprüngen, da das Filmmaterial für eine spannende lineare Erzählung schlichtweg nicht gut genug ist. Diese sprunghafte Erzählung hat ihre Berechtigung und ergibt beispielsweise in Inception absolut Sinn, jedoch kommt sie mir hier wieder unnötig vor.
Zu den positiven Sachen: In dem Film kommt selten Langweile auf, denn neben den Stationen der Odyssee werden auch die Events auf Ithaka und Teile des Trojanischen Krieges abgebildet. Bei einem dreistündigen Film ist das eine solide Vorstellung. Mit der musikalischen Untermalung und der Inszenierung der Erlebnisse schafft Nolan es nicht selten absolute Spannung aufzubauen. Das Einfangen der Weite des Meeres fügt eine erfrischende Note hinzu und generell überzeugen gewaltige Bilder. Das Ende bietet Spannung, Emotionen und macht 'The Odyssey' für mich zu einem absolut sehenswerten Film.
Zu den positiven Sachen: In dem Film kommt selten Langweile auf, denn neben den Stationen der Odyssee werden auch die Events auf Ithaka und Teile des Trojanischen Krieges abgebildet. Bei einem dreistündigen Film ist das eine solide Vorstellung. Mit der musikalischen Untermalung und der Inszenierung der Erlebnisse schafft Nolan es nicht selten absolute Spannung aufzubauen. Das Einfangen der Weite des Meeres fügt eine erfrischende Note hinzu und generell überzeugen gewaltige Bilder. Das Ende bietet Spannung, Emotionen und macht 'The Odyssey' für mich zu einem absolut sehenswerten Film.
Eines der ältesten Werke, der Menschheitsgeschichte, wurde durch den Grossmeister, Christopher Nolan, neu verfilmt. Wie immer visuell unfassbar beeindruckend, wahnsinnig diese Bilder und wie gut, er mal wieder gemacht wurde. Inhaltlich, hat er seine Schwächen, da er manchmal etwas zu stark auf seine Bilder setzt und die Story an manchen Stellen vergisst, voran zu bringen. kenne die Vorlage zu wenig, muss ich noch hinzufügen. Die Reise, hat mich aber trotzdem, irgendwie sehr berührt. Ich verstehe die Kontroverse rund um diesen Film überhaupt nicht, ist halt eine Moderne zeitgemässe Neu Interpretation, die man unbedingt einmal gesehen haben muss. das Kino lebt und dies hier, ist der Beweis dafür.
Ich habe den Film auf einer riesigen IMAX-Leinwand gesehen. Die gewaltigen Bilder kamen dort eindrucksvoll zur Geltung. Insgesamt ist der Film jedoch sehr düster inszeniert. Zwar passt diese Bildsprache zur rauen Welt, in der die Geschichte spielt, für meinen Geschmack fehlte den Aufnahmen aber etwas mehr Helligkeit und Leuchtkraft. Gerade in den dunklen Szenen wirkt ein moderner LED-Fernseher durch seinen höheren Kontrast und die stärkere Helligkeit teilweise sogar vorteilhafter als die Kinoprojektion.
Da die Handlung zeitlich an den Trojanischen Krieg anschließt, habe ich mir zuvor Troja mit Brad Pitt angesehen. Für mich erreicht Odyssee dessen Klasse nicht. Während Troja wie eine glaubwürdige historische Erzählung wirkt, entfaltet Odyssee deutlich stärker den Charakter eines mythischen Epos. Die Götter, Legenden und fantastischen Elemente prägen den Film und verleihen ihm eine ganz andere Atmosphäre.
Einen Punkt macht Odyssee allerdings besser: Der Film vermittelt überzeugend, wie viele Jahre Odysseus' Heimreise tatsächlich dauerte. Dieses Gefühl für die lange Zeitspanne kommt wesentlich stärker zur Geltung als in Troja.
Anfangs hatte ich außerdem Schwierigkeiten, Matt Damon als Odysseus zu akzeptieren. Für mich passte er optisch nicht wirklich in diese Welt. Dieses Gefühl hatte ich auch bei einigen anderen Darstellern. Es wirkte stellenweise, als würde man etwas in eine Rolle pressen, die einfach nicht ganz zu ihm passt – wie ein Quadrat, das durch eine sternförmige Öffnung gezwängt werden soll. Hinzu kommt, dass manche Szenen überraschend wenig hochwertig wirken. Besonders beim Zyklopen und den silbernen Riesenrittern hatte ich eher den Eindruck einer B-Movie-Produktion als eines aufwendig inszenierten Blockbusters.
Insgesamt ist Odyssee ein sehenswerter Film mit beeindruckenden Bildern und einer gelungenen epischen Atmosphäre. Für mich bleibt er jedoch hinter Troja zurück und ist kein Ausnahmewerk, zu dem ich immer wieder zurückkehren würde.
Da die Handlung zeitlich an den Trojanischen Krieg anschließt, habe ich mir zuvor Troja mit Brad Pitt angesehen. Für mich erreicht Odyssee dessen Klasse nicht. Während Troja wie eine glaubwürdige historische Erzählung wirkt, entfaltet Odyssee deutlich stärker den Charakter eines mythischen Epos. Die Götter, Legenden und fantastischen Elemente prägen den Film und verleihen ihm eine ganz andere Atmosphäre.
Einen Punkt macht Odyssee allerdings besser: Der Film vermittelt überzeugend, wie viele Jahre Odysseus' Heimreise tatsächlich dauerte. Dieses Gefühl für die lange Zeitspanne kommt wesentlich stärker zur Geltung als in Troja.
Anfangs hatte ich außerdem Schwierigkeiten, Matt Damon als Odysseus zu akzeptieren. Für mich passte er optisch nicht wirklich in diese Welt. Dieses Gefühl hatte ich auch bei einigen anderen Darstellern. Es wirkte stellenweise, als würde man etwas in eine Rolle pressen, die einfach nicht ganz zu ihm passt – wie ein Quadrat, das durch eine sternförmige Öffnung gezwängt werden soll. Hinzu kommt, dass manche Szenen überraschend wenig hochwertig wirken. Besonders beim Zyklopen und den silbernen Riesenrittern hatte ich eher den Eindruck einer B-Movie-Produktion als eines aufwendig inszenierten Blockbusters.
Insgesamt ist Odyssee ein sehenswerter Film mit beeindruckenden Bildern und einer gelungenen epischen Atmosphäre. Für mich bleibt er jedoch hinter Troja zurück und ist kein Ausnahmewerk, zu dem ich immer wieder zurückkehren würde.
Ich halte diesen Film für prätentiöses, graues Blendwerk. Der Film hat keine emotionale Tiefe und die Charakterentwicklung ist mangelhaft. Odysseus Konflikt wird schnell klar, wird aber ständig wiederholt. Die Dialoge sind zäh und langweilig und der Sound, wie immer bei Nolan, mittelmäßig. Wer diesen Film für ein Meisterwerk hält sollte sich dringend mit der Vorlage befassen.
Die ersten Trailer waren für mich nicht das Wahre, der ganze Internetkrieg über woke oder nicht woke, Schauspielerwahl und Besetzung interessiert mich seit Jahren nicht mehr wirklich und jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit, den Film im Kino zu schauen und mir selbst ein Bild zu machen, das ist erfahrungsgemäß immer das Beste. ;-)
Tja, wie schon bei Oppenheimer stellte ich mir spätestens zur Mitte des Films die Frage, was das jetzt genau werden soll und was die Botschaft, die der Film halbgar versucht zu vermitteln, mit der eigentlichen Botschaft der zweieinhalbtausend Jahre alten Geschichte noch zu tun hat. Dachte ich unlängst noch, das Oppenheimer Nolans schwächster Film war, so steht die Odyssee fast noch eine Stufe darunter. Der Grund dafür ist ganz simpel: die Geschichte, von Nolan umgemodelt, funktioniert einfach nicht, sie kann auch nicht funktionieren. Wenn man die literarische Vorlage kennt, so wundert man sich schon ganz früh im Film ganz stark. Nicht das man auch alte Mythen nicht neu interpretieren kann, doch bitte unbedingt! Es ist grundsätzlich extrem zu begrüßen, das man sich in Hollywood wieder etwas traut und wegkommt von diesen immer gleichen Neuaufgüssen der gleichen Storys und Franchises, Spiderman (gefühlt) die 30ste lässt grüßen. Aber wenn man die Basis einer Geschichte entfernt, ohne sie adäquat zu ersetzen, bleiben eben nur Bilder und Geräusche übrig.
In der Odyssee geht das Ersetzen der Grundbotschaft der Geschichte einfach gehörig schief. Homer erzählte die Geschichte eines, mit Verlaub, listigen, gerissenen, arroganten und selbstverliebten Mannes (um nicht Ar*****och zu schreiben), für den der Zweck alle Mittel heiligt und die eigene Eitelkeit seine größte Sünde und Schwäche ist. Jede Station, die Odysseus durchläuft, ist eine Prüfung für seinen Charakter, auferlegt von der intellektuellen, aber nicht uneigenützigen Obrigkeit, den Göttern. Das Ziel der Reise ist, die einzige, von Herzen kommende Emotion des Odysseus, der Wille nach Hause zu seinen Lieben zu kommen, mit einer Läuterung zu belegen, die einen besseren und bescheideneren Menschen entstehen lässt.
Nolans traumatisierter, depressiver Odysseus, der innerlich aufgegeben hat, kann eine solche Reise überhaupt nicht plausibel rechtfertigen. Und genau daran hinkt der ganze Film. Nolan erzählt die Geschichte eines Veteranen, der genug von Abenteuern und Konflikten hat, nur um ihn gänzlich ohne Abenteuer- und Konfliktlust auf eine Geschichte voller Abenteuer und Konflike zu schicken, die nicht zuletzt auf Grund ihres verlorenen Zwecks für die Geschichte keinen Sinn mehr ergibt, und wohlweislich extrem eingekürzt wurde. Stationen wurden weggelassen oder wurden ihres erzieherischen Zwecks durch die Götter beraubt, und der ganze Plot verliert völlig seinen Bezug zur eigentlichen Geschichte. Nolans Odysseus stolpert, ständig zeitversetzt und durch Nebenplots wie die langweilige Geschichte in der Heimat unterbrochen, in diese Stationen seiner Reise, ohne das diese irgendeinen grundsätzlichen Sinn erfüllen. Man ist jetzt eben einfach da, ohne Grund. Der Odysseus, der am Ende des Films dem Zuschauer gezeigt wird, ist im Grunde genau der Selbe, wie zu Beginn des Films. Damit wurde das Thema eigentlich komplett verfehlt.
Kostüme, praktische Effekte, Setdesign, all das wäre zu verschmerzen gewesen und hätten den Film nicht zerstört. Aber das schlichte Ausblenben der Kernbotschaft, ohne einen plausiblen Ersatz zu liefern, macht den ganzen Streifen am Ende ziemlich sinnfrei. Schade, so schnell wird der Stoff sicher nicht wieder verfilmt und es wurde eine große Gelegenheit verpasst, eine überaus menschliche und gesellschaftskritische Geschichte zu erzählen, die durchaus bereit für sinnvolle Neuinterpretationen ist. Ich sehe überhaupt keinen Grund, mir das Ganze ein zweites Mal anzutun. Dazu fehlt es an genau dem, was mich nur 2,5 Sterne vergeben lässt, nämlich an Tiefe.
Tja, wie schon bei Oppenheimer stellte ich mir spätestens zur Mitte des Films die Frage, was das jetzt genau werden soll und was die Botschaft, die der Film halbgar versucht zu vermitteln, mit der eigentlichen Botschaft der zweieinhalbtausend Jahre alten Geschichte noch zu tun hat. Dachte ich unlängst noch, das Oppenheimer Nolans schwächster Film war, so steht die Odyssee fast noch eine Stufe darunter. Der Grund dafür ist ganz simpel: die Geschichte, von Nolan umgemodelt, funktioniert einfach nicht, sie kann auch nicht funktionieren. Wenn man die literarische Vorlage kennt, so wundert man sich schon ganz früh im Film ganz stark. Nicht das man auch alte Mythen nicht neu interpretieren kann, doch bitte unbedingt! Es ist grundsätzlich extrem zu begrüßen, das man sich in Hollywood wieder etwas traut und wegkommt von diesen immer gleichen Neuaufgüssen der gleichen Storys und Franchises, Spiderman (gefühlt) die 30ste lässt grüßen. Aber wenn man die Basis einer Geschichte entfernt, ohne sie adäquat zu ersetzen, bleiben eben nur Bilder und Geräusche übrig.
In der Odyssee geht das Ersetzen der Grundbotschaft der Geschichte einfach gehörig schief. Homer erzählte die Geschichte eines, mit Verlaub, listigen, gerissenen, arroganten und selbstverliebten Mannes (um nicht Ar*****och zu schreiben), für den der Zweck alle Mittel heiligt und die eigene Eitelkeit seine größte Sünde und Schwäche ist. Jede Station, die Odysseus durchläuft, ist eine Prüfung für seinen Charakter, auferlegt von der intellektuellen, aber nicht uneigenützigen Obrigkeit, den Göttern. Das Ziel der Reise ist, die einzige, von Herzen kommende Emotion des Odysseus, der Wille nach Hause zu seinen Lieben zu kommen, mit einer Läuterung zu belegen, die einen besseren und bescheideneren Menschen entstehen lässt.
Nolans traumatisierter, depressiver Odysseus, der innerlich aufgegeben hat, kann eine solche Reise überhaupt nicht plausibel rechtfertigen. Und genau daran hinkt der ganze Film. Nolan erzählt die Geschichte eines Veteranen, der genug von Abenteuern und Konflikten hat, nur um ihn gänzlich ohne Abenteuer- und Konfliktlust auf eine Geschichte voller Abenteuer und Konflike zu schicken, die nicht zuletzt auf Grund ihres verlorenen Zwecks für die Geschichte keinen Sinn mehr ergibt, und wohlweislich extrem eingekürzt wurde. Stationen wurden weggelassen oder wurden ihres erzieherischen Zwecks durch die Götter beraubt, und der ganze Plot verliert völlig seinen Bezug zur eigentlichen Geschichte. Nolans Odysseus stolpert, ständig zeitversetzt und durch Nebenplots wie die langweilige Geschichte in der Heimat unterbrochen, in diese Stationen seiner Reise, ohne das diese irgendeinen grundsätzlichen Sinn erfüllen. Man ist jetzt eben einfach da, ohne Grund. Der Odysseus, der am Ende des Films dem Zuschauer gezeigt wird, ist im Grunde genau der Selbe, wie zu Beginn des Films. Damit wurde das Thema eigentlich komplett verfehlt.
Kostüme, praktische Effekte, Setdesign, all das wäre zu verschmerzen gewesen und hätten den Film nicht zerstört. Aber das schlichte Ausblenben der Kernbotschaft, ohne einen plausiblen Ersatz zu liefern, macht den ganzen Streifen am Ende ziemlich sinnfrei. Schade, so schnell wird der Stoff sicher nicht wieder verfilmt und es wurde eine große Gelegenheit verpasst, eine überaus menschliche und gesellschaftskritische Geschichte zu erzählen, die durchaus bereit für sinnvolle Neuinterpretationen ist. Ich sehe überhaupt keinen Grund, mir das Ganze ein zweites Mal anzutun. Dazu fehlt es an genau dem, was mich nur 2,5 Sterne vergeben lässt, nämlich an Tiefe.
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