Durchschnitts-Wertung
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Sensationell. Ich liebe die Ilias und die Odyssee und kenne die Sagen auswendig. Die Verfilmung ist düster. Aber nah dran an Homer. Und sie besticht durch die Aufnahmen, Schauspieler und der Philosophie der Story. Sensationell.
Ein Erlebnis das schwer mut etwas anderem vergleichbar ist. Verstehe jeden, der das zu sperrig findet. Ich fand es erfrischend. Brauche siche rnoch einen Rewatch. würde 4 Sterne geben. Der 5. Stern ist politisch motiviert ;)
Ich fand den Film großartig. Selbst wenn man sich nicht vorher mit all den Geschichten rund um Troja beschäftigt hat, wurde alle Handlungsstränge gut angerissen, um den Inhalt des Films zu verstehen. Die Storyline ist super aufgebaut und die knapp drei Stunden sind wie im Flug vergangen. Ich kann jedem nur empfehlen, den Film im Kino zu schauen.
Faszinierend wie eine so alte Geschichte immer noch so begeistert! Ausverkaufte Vorstellungen! Das hat man heutzutage selten! Aus guten Grund: eine geniale Verfilmung von Christopher Nolan! Die Bilder, die Schauspieler, das Drehbuch….es passt einfach alles! Als Vergleich kann man sich die Kultverfilmung aus 1956 mit Kirk Douglas anschauen…weiter genial aber jetzt ist die Odysee im neuen Jahrtausend gelandet! 5 Sterne!
Achtung -Spoiler!!!
Eine emotionale Wucht von ungeahnter Tiefe
Ich war gestern im Kino und bin fast sprachlos. Christopher Nolans neues Werk hat mich mit Wucht erreicht– ein Film, über den man erst einmal eine Nacht schlafen muss, um die gewaltigen Eindrücke im Kopf zu sortieren. Neben der fantastischen Bildsprache und dem herausragenden Cast besticht das Werk vor allem durch seine zutiefst berührenden, gesellschaftlichen und psychologischen Meta-Ebenen.
Das unzensierte Gesicht des Krieges und die Rolle der Athene
Der Film dekonstruiert den klassischen Heldenmythos auf radikale Weise. Wenn Odysseus das tatsächliche, unzensierte Ausmaß des Massakers in Troja rekapituliert, kollidiert die glanzvolle Legende mit der brutalen Realität entmenschlichter Barbarei. Ein genialer inszenatorischer Kniff ist die Besetzung von Athene (Zendaya): Dass sie Odysseus in der Gestalt der unschuldigen, in Troja enthaupteten jungen Frau erscheint, macht sie zu seinem externalisierten Gewissen. Seine göttlichen Visionen entpuppen sich als Manifestation einer tiefen Überlebensschuld und PTBS. Jedes Mal, wenn er in ihr Gesicht blickt, wird er mit den Konsequenzen seines eigenen Tuns konfrontiert.
Meisterhaftes Casting mit realer Meta-Ebene
Das Casting bricht Sehgewohnheiten auf eine wunderbare, zeitlose Weise auf. Lupita Nyong’o überzeugt in ihrer Doppelrolle als Helena und Klytaimnestra auf ganzer Linie – sie verkörpert gleichzeitig die Projektionsfläche für die Zerstörung und die rächende Konsequenz des Krieges. Ein absolutes Highlight ist zudem Elliot Page in der Rolle des Sinon. Die Parallele zwischen der mentalen Standhaftigkeit der Figur und Pages realem Mut, trotz massiver gesellschaftlicher Widerstände zu seiner Identität zu stehen, verleiht der Rolle eine unglaubliche, authentische Schwere. Wahre Stärke wird hier abseits toxischer Männlichkeit definiert.
Die Vater-Sohn-Dynamik: Von Entfremdung zu tiefer Liebe
Besonders berührt hat mich die emotionale Entwicklung zwischen Odysseus (Matt Damon) und Telemachos (Tom Holland). Das anfänglich spürbar Fremde in ihrer (Schauspiel-) Dynamik spiegelt perfekt die jahrelange Distanz wider. Während Telemachos verzweifelt nach der idealisierten „Lichtgestalt“ aus den Liedern sucht, hat Odysseus seine Familie aus purer Scham und Verdrängung innerlich weggeschlossen. Der emotionale Wendepunkt – vom verkleideten Lob des Bettlers bis hin zu Telemachos' Blick, als sein Vater den Bogen spannt – ist meisterhaft inszeniert. Odysseus sucht am Ende nicht seine eigene Erlösung, sondern einen Weg der Wiedergutmachung aus reiner Demut und Liebe.
Die Verrohung der Gesellschaft in Gestalt der Freier
Ein weiterer starker Aspekt ist die Darstellung der Freier, die wie ein Spiegel für die Verrohung unserer heutigen Gesellschaft wirkt. Gierig und nur auf den eigenen Vorteil bedacht, missachten sie völlig die von Zeus geschützten Gesetze der Gastfreundschaft. Hier schlägt der Film eine hochaktuelle Brücke zum Thema Migration: Er zeigt eindringlich, was passiert, wenn eine egoistische Masse humanitäre Grundwerte opfert und eine Kultur dadurch von innen heraus zerfällt.
Fazit
Das offene Ende überlässt die Zukunft der Phantasie des Zuschauers. Ich wünsche mir für Odysseus, dass er – auch wenn der Schmerz über die vergangenen Taten bleibt – bleibenden Frieden findet, der sich mit Weisheit in seinen Augen (Athenes Augen) spiegelt. Ein zutiefst philosophischer und ergreifender Film, der zeigt, dass die größte Leistung dieses Helden nicht der Sieg im Krieg war, sondern das Herz seines Sohnes wiederzuerreichen.
Absolutes Pflichtprogramm für jeden, der Kino mit echtem Tiefgang sucht!
Eine emotionale Wucht von ungeahnter Tiefe
Ich war gestern im Kino und bin fast sprachlos. Christopher Nolans neues Werk hat mich mit Wucht erreicht– ein Film, über den man erst einmal eine Nacht schlafen muss, um die gewaltigen Eindrücke im Kopf zu sortieren. Neben der fantastischen Bildsprache und dem herausragenden Cast besticht das Werk vor allem durch seine zutiefst berührenden, gesellschaftlichen und psychologischen Meta-Ebenen.
Das unzensierte Gesicht des Krieges und die Rolle der Athene
Der Film dekonstruiert den klassischen Heldenmythos auf radikale Weise. Wenn Odysseus das tatsächliche, unzensierte Ausmaß des Massakers in Troja rekapituliert, kollidiert die glanzvolle Legende mit der brutalen Realität entmenschlichter Barbarei. Ein genialer inszenatorischer Kniff ist die Besetzung von Athene (Zendaya): Dass sie Odysseus in der Gestalt der unschuldigen, in Troja enthaupteten jungen Frau erscheint, macht sie zu seinem externalisierten Gewissen. Seine göttlichen Visionen entpuppen sich als Manifestation einer tiefen Überlebensschuld und PTBS. Jedes Mal, wenn er in ihr Gesicht blickt, wird er mit den Konsequenzen seines eigenen Tuns konfrontiert.
Meisterhaftes Casting mit realer Meta-Ebene
Das Casting bricht Sehgewohnheiten auf eine wunderbare, zeitlose Weise auf. Lupita Nyong’o überzeugt in ihrer Doppelrolle als Helena und Klytaimnestra auf ganzer Linie – sie verkörpert gleichzeitig die Projektionsfläche für die Zerstörung und die rächende Konsequenz des Krieges. Ein absolutes Highlight ist zudem Elliot Page in der Rolle des Sinon. Die Parallele zwischen der mentalen Standhaftigkeit der Figur und Pages realem Mut, trotz massiver gesellschaftlicher Widerstände zu seiner Identität zu stehen, verleiht der Rolle eine unglaubliche, authentische Schwere. Wahre Stärke wird hier abseits toxischer Männlichkeit definiert.
Die Vater-Sohn-Dynamik: Von Entfremdung zu tiefer Liebe
Besonders berührt hat mich die emotionale Entwicklung zwischen Odysseus (Matt Damon) und Telemachos (Tom Holland). Das anfänglich spürbar Fremde in ihrer (Schauspiel-) Dynamik spiegelt perfekt die jahrelange Distanz wider. Während Telemachos verzweifelt nach der idealisierten „Lichtgestalt“ aus den Liedern sucht, hat Odysseus seine Familie aus purer Scham und Verdrängung innerlich weggeschlossen. Der emotionale Wendepunkt – vom verkleideten Lob des Bettlers bis hin zu Telemachos' Blick, als sein Vater den Bogen spannt – ist meisterhaft inszeniert. Odysseus sucht am Ende nicht seine eigene Erlösung, sondern einen Weg der Wiedergutmachung aus reiner Demut und Liebe.
Die Verrohung der Gesellschaft in Gestalt der Freier
Ein weiterer starker Aspekt ist die Darstellung der Freier, die wie ein Spiegel für die Verrohung unserer heutigen Gesellschaft wirkt. Gierig und nur auf den eigenen Vorteil bedacht, missachten sie völlig die von Zeus geschützten Gesetze der Gastfreundschaft. Hier schlägt der Film eine hochaktuelle Brücke zum Thema Migration: Er zeigt eindringlich, was passiert, wenn eine egoistische Masse humanitäre Grundwerte opfert und eine Kultur dadurch von innen heraus zerfällt.
Fazit
Das offene Ende überlässt die Zukunft der Phantasie des Zuschauers. Ich wünsche mir für Odysseus, dass er – auch wenn der Schmerz über die vergangenen Taten bleibt – bleibenden Frieden findet, der sich mit Weisheit in seinen Augen (Athenes Augen) spiegelt. Ein zutiefst philosophischer und ergreifender Film, der zeigt, dass die größte Leistung dieses Helden nicht der Sieg im Krieg war, sondern das Herz seines Sohnes wiederzuerreichen.
Absolutes Pflichtprogramm für jeden, der Kino mit echtem Tiefgang sucht!
Mehr braucht man nicht zu sagen, das was war ja schrecklich ihhh, schlimmer als die der neue spartakus
Mit viel Vorfreude bin ich in „Odyssee“ gegangen – ein Film mit einer derart prominenten Besetzung und einem mythologisch reichen Stoff hätte eigentlich ein Highlight werden müssen. Leider war das Ergebnis genau das Gegenteil: ein langatmiger, dramaturgisch schwacher und oft peinlich kitschiger Film, den ich maximal mit 2 von 5 Punkten bewerten kann.
Das größte Problem ist die fehlende Handlung. Statt einer klaren, mitreißenden Erzählung bekommen wir eine lose Aneinanderreihung von Abenteuern und Episoden. Viele dieser Szenen wirken austauschbar – man hätte problemlos einzelne Sequenzen streichen oder komplett verändern können, ohne dass der Film als Ganzes darunter leidet. Dadurch entsteht keinerlei echte Dramaturgie, kein Spannungsbogen, kein echtes Mitfiebern. Der Zuschauer treibt einfach nur von einer Star-Nummer zur nächsten.
Und genau das führt zum zweiten großen Manko: Trotz einer beeindruckenden Schauspieler-Riege bleibt kaum jemand wirklich in Erinnerung. Jeder hat seinen kleinen „Star-Moment“, aber niemand bekommt die Zeit und Tiefe, einen Charakter tatsächlich zu entfalten. Die Figuren bleiben oberflächlich, die emotionalen Bindungen bleiben aus. Man schaut den bekannten Gesichtern zu, ohne je wirklich mit ihnen zu fühlen.
Dazu kommen die Dialoge – viel zu viele, viel zu ausufernd und leider oft auch ziemlich unnötig. Statt mit Bildern und filmischer Sprache zu erzählen, wird alles breit und langatmig erklärt. Das macht den Film stellenweise regelrecht ermüdend. Besonders im letzten Drittel kippt das Ganze dann endgültig ins Schwülstige und Kitschige. Die Auflösung wirkt nicht ergreifend, sondern aufgesetzt und unnötig dick aufgetragen.
Auch optisch und atmosphärisch überzeugt „Odyssee“ nicht. Die Kostüme sind eine Katastrophe: teils lieblos, teils merkwürdig unecht. Die Mischung aus modernen Kleidungsstücken und antik anmutenden Leder- und Stoffteilen wirkt billig und unentschlossen. Die Musik, die in früheren vergleichbaren Filmen oft einen starken Sog entwickelt hat, bleibt hier aufdringlich und blass. Sie untermalt, anstatt zu tragen.
Fazit: „Odyssee“ ist ein enttäuschender, viel zu langer Film, der sein enormes Potenzial komplett verschenkt. Statt eines epischen Abenteuers bekommen wir eine Aneinanderreihung von halbgaren Szenen, oberflächlichen Charakteren und unnötigem Kitsch. Für Fans des Stoffes oder der Besetzung vielleicht noch knapp erträglich – für alle anderen eine ziemlich entbehrliche Kinostunde.
Das größte Problem ist die fehlende Handlung. Statt einer klaren, mitreißenden Erzählung bekommen wir eine lose Aneinanderreihung von Abenteuern und Episoden. Viele dieser Szenen wirken austauschbar – man hätte problemlos einzelne Sequenzen streichen oder komplett verändern können, ohne dass der Film als Ganzes darunter leidet. Dadurch entsteht keinerlei echte Dramaturgie, kein Spannungsbogen, kein echtes Mitfiebern. Der Zuschauer treibt einfach nur von einer Star-Nummer zur nächsten.
Und genau das führt zum zweiten großen Manko: Trotz einer beeindruckenden Schauspieler-Riege bleibt kaum jemand wirklich in Erinnerung. Jeder hat seinen kleinen „Star-Moment“, aber niemand bekommt die Zeit und Tiefe, einen Charakter tatsächlich zu entfalten. Die Figuren bleiben oberflächlich, die emotionalen Bindungen bleiben aus. Man schaut den bekannten Gesichtern zu, ohne je wirklich mit ihnen zu fühlen.
Dazu kommen die Dialoge – viel zu viele, viel zu ausufernd und leider oft auch ziemlich unnötig. Statt mit Bildern und filmischer Sprache zu erzählen, wird alles breit und langatmig erklärt. Das macht den Film stellenweise regelrecht ermüdend. Besonders im letzten Drittel kippt das Ganze dann endgültig ins Schwülstige und Kitschige. Die Auflösung wirkt nicht ergreifend, sondern aufgesetzt und unnötig dick aufgetragen.
Auch optisch und atmosphärisch überzeugt „Odyssee“ nicht. Die Kostüme sind eine Katastrophe: teils lieblos, teils merkwürdig unecht. Die Mischung aus modernen Kleidungsstücken und antik anmutenden Leder- und Stoffteilen wirkt billig und unentschlossen. Die Musik, die in früheren vergleichbaren Filmen oft einen starken Sog entwickelt hat, bleibt hier aufdringlich und blass. Sie untermalt, anstatt zu tragen.
Fazit: „Odyssee“ ist ein enttäuschender, viel zu langer Film, der sein enormes Potenzial komplett verschenkt. Statt eines epischen Abenteuers bekommen wir eine Aneinanderreihung von halbgaren Szenen, oberflächlichen Charakteren und unnötigem Kitsch. Für Fans des Stoffes oder der Besetzung vielleicht noch knapp erträglich – für alle anderen eine ziemlich entbehrliche Kinostunde.
Teils guter Cast der aber dem Film null gerecht wird. Absolut verlorene Zeit. Ich empfand den Film als langweilig.
Was für ein toller Film! Ich bin schwer beeindruckt - endlich wieder ein richtiges Kinoerlebnis! Von Vorteil ist aber, wenn man etwas über die Geschichte weiß!
Poah. Heftig! Der Film bietet eine epische Handlung gefüllt mit Historie, Action, Abenteuer, Brutalität, Gewalt, Gemetzel, guten Effekten, sowie passender Musik und einer TOP Besetzung. Man fühlt den Film in jeder Szene mit. Das Ende ist ebenfalls richtig stark! Ich habe den Film im Kino gesehen und sehr genossen, demnach auch nichts zu kritisieren. Meinerseits ist der Film insgesamt ein wahres Meisterwerk!
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