Als Pionier des Breitbild-Formats IMAX hat Regisseur Christopher Nolan bereits 3 der teueren High Tech-Kameras (ca. 500.000 $) auf dem Gewissen, die bei Dreharbeiten zu seinen Filmen zerstört wurden. Daher verkündete Nolan auch stolz, dass bei „The Odyssey“ keine einzige Kamera beschädigt wurde und das obwohl er diesmal sogar erstmalig ausschließlich mit IMAX-Kameras filmte.
Christopher Nolan verriet in einem Interview, dass er ursprünglich als Regisseur für „Troja“ (2004) vorgesehen war, bevor sich das Studio umentschied und Wolfgang Petersen engagierte. Damit beschäftigte sich Nolan bereits ausgiebig mit den Ereignissen aus der griechischen Mythologie, die denen von „The Odyssey“ unmittelbar vorangehen und sich verschiedene Helden-Figuren wie Odysseus (Matt Damon) teilen. Laut Nolan wurde sein Film außer durch die Vorbereitung auf „Troja“ übrigens auch von den Filmen des Tricktechnikers Ray Harryhausen („Jason und die Argonauten“) und dessen bahnbrechenden praktischen Effekten in klassischen Abenteuerfilmen inspiriert.
Für den neben „The Dark Knight Rises“ (2012) bislang teuersten Spielfilm seiner Karriere legte Regisseur Christopher Nolan mit seiner Crew - ähnlich wie dem Helden Odysseus (Matt Damon) in der Filmhandlung - eine ganz schönes Reise hin, um „The Odyssey" zu drehen: Neben Studioaufnahmen in Los Angeles und dem Dreh auf Mittelmeerinseln, die auch in Homers antikem Epos erwähnt werden, wie die Ägadischen und Äolischen Inseln wurde auch in Schottland und Island gedreht. Kritik erntete die Produktion durch die Dreharbeiten in der Westsahara, ein politisch umstrittenes Gebiet, das von Marokko beansprucht, aber von der lokalen Bevölkerung der Sahrauis als unabhängig angesehen wird. Erstmalig fanden damit Dreharbeiten zu einem Hollywood-Film in der Westsahara statt.