Richter Jan-Robert von Renesse, ein engagierter Jurist, steht Anfang der 2000er Jahre vor einer moralischen und beruflichen Zerreißprobe. Als er sich für die Rechte von Holocaust-Überlebenden einsetzt und ihnen den Zugang zu Wiedergutmachungsleistungen erleichtern möchte, stößt er auf unerwarteten Widerstand – nicht von außen, sondern aus den Reihen seines eigenen Justizsystems. Während er unermüdlich gegen bürokratische Hürden, institutionelle Gleichgültigkeit und politischen Druck kämpft, gerät sein eigenes Leben aus den Fugen. Seine Karriere und seine persönlichen Beziehungen stehen auf dem Spiel. Doch von Renesse gibt nicht auf.
Basiert auf wahren Begebenheiten.