The Death Of Snow White
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 9. Februar 2026
ZWERGE SIND EINFACH ZU COOL

Die böse Königin ist hochgradig eifersüchtig auf Schneewittchen, nicht wegen ihrer Schönheit, sondern weil sie stets glücklich ist und immer strahlt. Als bei einem Kampf in einem Dorf Schneewittchen flieht, befiehlt die Königin dem Jägersmann sie zurückzuholen. Allerdings wird sie von 7 sehr kampfstarken Zwergen beschützt.

The Death of Snow White geht ca. 110 Minuten und ist ab 18 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Dark-Fantasy-Streifen, der alles Bekannte über die Geschichte nimmt, ein paar deftige Veränderungen vornimmt, einen Hauch Humor reinrührt und es blutiger macht als blue rare Steak.
Klar, die Sets, Kostüme und Darsteller sind alle von der Marke Volkshochschule-Theatergruppe nach drei Bier. Man spürt aber, dass hier jemand mit Leidenschaft dran war, der keine Scheu davor hatte, harte und mutige Entscheidungen zu treffen.
Am besten gefiel mir die böse Königin. Die ist mal wirklich evil und ihre Experimente mit Schönheit sind einfallsreich, unangenehm und herrlich drüber. In ihrem magischen Spiegel steckt kein Dude, sondern drei nackte Frauen, ja warum nicht, wenn man schon Märchen dekonstruiert, dann richtig. Die Zwerge sind bestens gelungen. Man nahm richtige Darsteller und die hatten sichtlich Spaß, mit ihren Werkzeugen mal anderes zu spalten als Steine im Bergwerk.
Schneewittchen selbst ist solide, nicht unbedingt herausstechend, aber immerhin keine hilflose Prinzessin. Der Jägersmann Gunner ist übrigens ein riesiger Witcher-Fan, anders ist seine Klamotte nicht zu erklären.
Das Finale bietet Verluste und mit der Königin wird der Schmetterling gemacht.
Unterm Strich bleibt ein Werk das Spaß macht, weil vieles mit einem Augenzwinkern passiert. Die Figuren sind größtenteils nicht ernst zu nehmen und genau darin liegt die Leichtigkeit. Der Splatterfaktor ist ordentlich, nur die Leihendarsteller und teils merkwürdige Schnitte sind fragwürdig.

7/10 Punkten. Ein Herz bekommt für mich der Zwerg vom Anfang, der so macho-mäßig draufging wie man es sich vorstellen kann.
Jd Rauls
Jd Rauls

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2,0
Veröffentlicht am 3. Dezember 2025
Der Film schafft es irgendwie, aus einem eigentlich geilen Ansatz ’ne müde Nummer zu machen. Du sitzt kaum 15 Minuten davor und denkst dir schon: „Bruder, wann passiert hier mal was?“ – und genau das ist das Problem. Die Atmosphäre will düster sein, wirkt aber eher wie ein ambitionierter Hobby‑Dreh, der sich selbst zu ernst nimmt.

Story? Dünn. Figuren? Blass. Spannung? Fehlanzeige. Wenn du nicht gerade auf Trash‑Horror stehst, der sich zwischen Grimms Märchen und Halloween‑Party-Kostüm verirrt hat, holt dich das Ding nicht ab. Es fühlt sich an, als hätte jemand einen geilen Trailer versprochen, aber dir dann den Rohschnitt gezeigt.

Kurz gesagt: Viel Lärm um nichts. Idee stark, Umsetzung lahm. Kann man laufen lassen, wenn man eh nebenbei am Handy hängt – aber als Filmabend-Kracher taugt das Ding nicht.
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