Im sowjetisch-stalinistischen Gulag Karlag in Kasachstan werden 1941 zwei miteinander verfeindete Gruppen von Spaniern gemeinsam interniert. Die eine besteht aus Mitgliedern der „Blauen Division“, die vom faschistischen spanischen Diktator Franco zur Unterstützung der deutschen Wehrmacht mit zum Überfall auf Russland geschickt worden war. Die andere setzt sich aus republikanischen, linksgerichteten Militärangehörigen zusammen, die in den 1930ern zur Ausbildung in die UdSSR gegangen waren, nach dem Bürgerkrieg aber nicht nach Spanien zurückkehren dürften, sondern stattdessen als angebliche Spione festgesetzt wurden. Immer wieder geraten der Franco-Anhänger Salgado (Miguel Herrán) und der Republikaner Reyes (Arón Piper) aneinander, doch die furchtbaren Haftbedingungen und der Wunsch, zu überleben, führen dazu, dass sie und ihre Gruppen sich trotz aller politischer Differenzen zunehmend miteinander arrangieren.
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