Berlin am 17. Februar 1920: Am Landwehrkanal versucht eine Frau (Lotte Ledl) durch ihren Sprung aus beachtlicher Höhe Suizid zu begehen. Das Vorhaben schlägt jedoch fehl, da sie aus den Fluten gerettet und in ein Krankenhaus gebracht wird. Nachdem sie halbwegs wieder bei sich ist, wird die Frau ausführlich befragt. Allerdings weigert sie sich standhaft, ihren Namen und ihre Herkunft zu enthüllen. Die Ärzte sind zunächst der Meinung, sie könne bei dem Sturz und durch längere Zeit unter Wasser einen Gedächtnisverlust erlitten haben. Kriminaloberinspektor Dr. Grünberg (Leonard Steckel) und Kommissar Bertram (Heinz Peter Scholz) kommen allerdings schnell zu dem Schluss, dass sie ihre Identität absichtlich verschweigen würde. Aufgrund dessen wird sie zur Verwahrung in eine psychiatrische Anstalt gebracht, wo dem Personal ein Verdacht kommt: Ist die mysteriöse Unbekannte vielleicht die dem durch die Bolschewiki angerichteten Massaker von Jekaterinburg entronnene Zarentochter Anastasia?
Der 1967 erstmals im ZDF ausgestrahlte TV-Zweiteiler ist inspiriert von einer wahren Geschichte.