Es ist der 7. September 1934 auf dem US-amerikanischen Kreuzfahrtdampfer „Morro Castle“ auf der Überfahrt von Havanna nach New York: Kurz nachdem er sein Abendessen eingenommen hat, verstirbt der Kapitän des Schiffes an einer akuten Lebensmittelvergiftung. Bald darauf bricht an Bord auch noch ein Feuer aus. Dieses breitet sich rasend schnell über die Decks aus und kann von der überraschten Besatzung (u. a. Peter Lehmbrock, Wilhelm Fricke, Erich Uhland und Joachim Rake) nicht unter Kontrolle gebracht werden. Dutzende Menschen verbrennen, ersticken im Qualm oder ertrinken im Ozean, nachdem sie keine andere Möglichkeit mehr gesehen hatten, als in die tosenden Fluten zu springen. Funkoffizier George Rogers (Wolfgang Kieling) schafft es allerdings, noch eine Reihe von Notrufen abzusetzen, sodass zumindest ein Teil der Passagiere und Crew gerettet werden kann. Am nächsten Tag strandet das noch immer brennende und schwelende Wrack an der Küste von New Jersey. 1937 wird Rogers dann in einem von dem Vorfall unabhängigen Gerichtsverfahren eines Mordversuchs angeklagt. Während der Verhandlung wird endlich auch das Unglück auf der „Morro Castle“ komplett rekonstruiert. Wie sich herausstellt, entstand der Brand nicht zufällig …