Zoja und Lea wachsen in einer Welt voller gemeinsamer Spiele, Entdeckungen und vertrauter Gespräche auf – doch auch Streit und Meinungsverschiedenheiten gehören zu ihrem Alltag. Ihr enges Band scheint unerschütterlich, bis Zoja sich allmählich von ihrer jüngeren Schwester entfremdet. Während sie das Spielen im Sand und das Schwimmen im Fluss hinter sich lässt, taucht sie zunehmend in die Welt der Bücher ein und sucht die Gesellschaft Gleichaltriger. Trotz ihrer wachsenden Unterschiede eint die Schwestern eine tief verwurzelte Angst vor dem Übergang ins Erwachsenenalter, das sie als bedrohlich empfinden. Mit wachsender Sorge beobachten sie, wie die Erwachsenen tatenlos zusehen, während Umweltkatastrophen ignoriert und Konflikte geschürt werden.
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