Control Room
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Lemmiblog
Lemmiblog

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1,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2026
WAS IN SPIELEN KLAPPT MUSS NICHT IN FILMEN KLAPPEN

In einer Weltraumstation sorgen Arlo und Olivia vom Kontrollraum aus für Sicherheit. Doch die Kolonie wird von unbekannten Wesen angegriffen, die durch die Stahltüren dringen wie ein Messer durch Butter an heißen Tagen und eine arme Seele nach der anderen tötet. Olivia muss Entscheidungen treffen wer lebt und wer stirbt, denn nur das große Ganze zählt.

Control Room geht ca. 95 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Sci-Fi Actionstreifen der einen in klaustrophobische Umstände bringen will und auf Kammerspiel setzt, dies funktioniert leider gar nicht. Was daran liegt das die ganze Thematik und das Schema super für ein Videospiel funktioniert, wo man selbst entscheidet und in Stress verfällt, wenn man aber nur zu sieht, wie bei einem Youtube Lets Player, ist das ganze ziemlich langweilig.
Die Story das Wesen ohne Grund alles killen und unsere Hauptfiguren eine Lösung zur Flucht finden müssen klingt nur auf dem Papier nett. Die Schauspieler tun ebenfalls ihr möglichstes, jedoch sind die Effekte alle Schrott, die Handlung langweilig und das Finale ist an Bodenlosigkeit kaum zu überbieten.
In den letzten 30 Minuten "sehen" wir die Angreifer und sie können nur durch selbstgebaute Handgranaten aufgehalten werden. Die einzige Nagelpistole in der Kolonie zeigt keine Wirkung, außer wenn Olivia sie nutzt, dann sterben sie urplötzlich. Bei den Handgranaten sterben auch die Anwender, außer Olivia, die hustet nur etwas, klingt logisch.
Am Ende bleibt ein Werk das in seiner Grundthematik solide ist und die ethnischen Fragen überzeugen, jedoch ist der Streifen an sich Murks, alles sieht müllig oder nicht erkennbar aus und die Angreifer sind ein lahmer Witz.

Von mir bekommt der Film 3/10 Punkten. Olivia trifft stets die richtige Entscheidung, doch Arlo bequatscht sie das falsche zu tun. Es hätten am Ende tatsächlich mehr überleben können, wenn Olivia rational statt emotional gehandelt hätte.
No Use For A Name
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14 Follower 1.578 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 11. Juni 2026
Ich hatte mich sehr auf diesen Film gefreut, da der Trailer richtig neugierig gemacht hatte und ich eher positive Kritiken gelesen hatte. Am Ende war die Enttäuschung dann aber doch ziemlich groß. Die Erzählweise ist wirr und nicht sehr ansprechend, die schauspielerischen Leistungen bestenfalls mittelmäßig. Das ist erstmal für einen spanischen Independentfilm nicht schlimm, man hätte da durchaus etwas draus machen können. Dazu wär aber als allererstes mal ein vernünftiges Drehbuch notwendig gewesen, das nicht mit fortschreitender Geschichte immer größere Logiklöcher offenbart.

Die Spezialeffekte sind praktisch nicht vorhanden, die Alieninvasion spielt sich im Wesentlichen als bunte Punkte auf einem Bildschirm ab, wenn später mal „echte“ Aliens auftreten, sind die Effekte wirklich schlecht. Das wirkt alles auf unangenehme Art und Weise sehr billig, nicht charmant-billig oder trashig-billig, sondern schlecht-billig. Zusammen mit den nicht nachvollziehbaren Verhaltensweisen und den schlechten Schauspielern macht das Ganze dann nicht wirklich viel Spaß. Keine Empfehlung von mir, allerhöchstens vielleicht für hartgesottene Genrefans, aber selbst (oder gerade) denen wird die hanebüchene Geschichte missfallen.
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