nicht wirklich einfach, diese doku zu bewerten.
zuerst natürlich: ´doku´ und nicht (!) ´film´.
da ist diese doku manchmal langweilig, es geht nämlich gar nicht um keanu reeves, sondern die meiste zeit um chad stahelski, der nicht nur stuntman ist, sondern auch eine eigene stuntmen firma aufgebaut hat.
schon ab ´matrix´ hatten die irgendwie keanu reeves auf dem schirm und dann war das drehbuch für ´john wick´ fertig und diese firma von chad wurde angefragt. weil man stuntmen brauchte.
die hatten aber überhaupt kein geld und keine zeit und haben dann irgendwie keanu reeves kontaktiert oder mit ins boot geholt oder was auch immer und mit dem dann zusammen ´john wick´ gedreht mit ohne geld und ohne ahnung und ohne hoffnung, dass das wenigstens halbwegs was wird.
klingt wie eine spannende doku, isses aber nich.
der trailer vermittelt den eindruck, es würde sich um ein ´making-of´ speziell von ´john wick´ 1 handeln.
die erste stunde wird aber nur von chads werdegang erzählt, wie er andere stuntmen trifft, wie sie trainieren und wie chad alles zusammenhält und sie dann doch den film mitdrehen können.
ist irgendwie etwas langweilig und eher eine allgemeine doku über die arbeit von stuntmen, bzw über das leben von chad. erst in der zweiten stunde taucht keanu reeves dann auch oft genug auf, damit der titel dieser doku auch wenigstens halbwegs gerechtfertigt ist. und dann wird es auch tatsächlich etwas spannend oder zumindest unterhaltsam.
es ist kein (!!!) spezielles ´making of´ oder ´behind-the-scenes´ von speziell dem film ´john wick´! es ist eine allgemeine doku über stuntmen, über die filmarbeit hinter den kameras, über das drehen von action-szenen und sowas. das kann recht langweilig sein oder aber auch recht interessant, wenn man sich für filme bzw filmproduktion interessiert.
keine ahnung, ob diese doku jemals in einem kino in dtl. laufen wird. wohl eher nich.
falls doch und ihr wollt hin und mega-stau bei der anfahrt, oder der bus hat voll verspätung und die u-bahn auch und ihr kommt erst 30 minuten nach beginn des hauptfilmes (!) an (nicht dem vorführungsbeginn mit werbung), dann einfach gaaanz easy bleiben. keine panik, kein erhöhter puls, ganz easy bleiben.
die ersten 30 minuten sind nämlich langweilig, weil sie -wie gesagt- nur das leben und wirken von chad stahelski dokumentieren. die kann man auch easy verpassen. interessant sind erst die letzten 70-80 minuten.
da hatte ich sogar lust darauf bekommen, mir meine absolut angestaubte ´john wick´-dvd ausm regal zu holen und mir nochmal anzuschauen.
also wenn der bei netflix oder so ist: nur die letzten 80-70 minuten gucken für die stimmung und direkt danach natürlich einen ´john wick´ film.
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