Australien in den 1930er-Jahren bildet den Hintergrund für die Ereignisse in einer Stadt an der kolonialen Grenze. In den örtlichen Minen eskaliert die Situation, als zwei skrupellose Outlaws eine Spirale der Gewalt in Gang setzen. Inmitten des Chaos nutzen zwei zur Zwangsarbeit genötigte Geschwister die Gelegenheit, sich der Kontrolle ihrer weißen Aufseher zu entziehen. Auf der Flucht durch das „Sweet Country“, das raue zentralaustralische Hinterland, müssen sie zusammenhalten, um zu überleben und stoßen auf unerwartete Begegnungen. Die Freiheit, aber auch die Suche nach der Wahrheit über ihre Familie treiben sie an.
3,5
gut
Wolfram
Ein traumwandlerischer Western
Von Michael Meyns
Seit er für seinen ersten Film „Samson & Delilah“ auf dem Filmfestival in Cannes mit der Caméra d’Or für das Beste Debüt ausgezeichnet wurde, gilt der Australier Warwick Thornton als die Stimme der Aborigines. Bis dahin waren die Ureinwohner*innen des Kontinents meist nur Subjekt in Filmen von weißen Regisseur*innen, Thornton erzählt hingegen auf Augenhöhe, zumal er auch für die stets eindringliche Kameraarbeit seiner Filme selbst verantwortlich zeichnet. So auch bei „Wolfram“, einer losen Fortsetzung seines großen Erfolgs „Sweet Country“. Es handelt sich dabei weniger um eine direkte Weiterführung, sondern eher um eine weitere Geschichte in derselben Welt. Es geht also wieder in die 1930er Jahre im Northern Territory Australiens, wo Aborigines in sklavenähnlichen Verhältnissen leben und im Bergbau schuften müssen. Eine harsche Welt, die Thornton diesmal jedoch nicht ganz so düster wie b
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Produktionsland
Australien
Verleiher
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Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Englisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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