Kurz vor der deutschen Wiedervereinigung begegnen sich am Elbufer von Radebeul Schauspieler der legendären Gruppe Zinnober sowie Filmkünstler aus Ost und West. Aus dieser Begegnung entsteht ein Film, der zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Traumwelt oszilliert. Regisseur und Autor Steffen Reck verbindet autobiografische Elemente mit aktuellen Geschehnissen wie dem Abriss eines historischen Fachwerkhauses in Altkötzschenbroda. In traumartigen Bildern, inneren Monologen und Gedichten entfaltet sich die Geschichte eines Mannes (Jochen Menzel und Steffen Reck), der in einem Zwischenraum aus Aufbruch und Verlust nach Orientierung sucht. Die Elbe wird dabei zur Projektionsfläche für Erinnerungen, Sehnsüchte und die Zerstörung eines vertrauten Lebensraums.