FSK ab 6 freigegeben
Die Corona-Pandemie zwingt die Menschen in unzähligen Ländern zur Isolation. Auch Lore (Magdalena Laubisch) kehrt inmitten dieser Ausnahmesituation in ihre alte Heimat zurück – jedoch auch aus noch ganz anderen gründen: Der Tod ihrer Mutter bringt sie in das nordrhein-westfälische Erkelenz – eine Kleinstadt, die ihr mittlerweile fremd geworden ist. Zwischen verkrusteten familiären Erwartungen und schwerfälligen behördlichen Abläufen sucht sie nach einem Weg, mit dem Verlust umzugehen. Der Abschied fällt Lore schwer, Erinnerungen drängen sich auf, während der Alltag kaum Raum für angemessene Trauer lässt.
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3,5
gut
Sechswochenamt
Allein mit der Trauer
Von Ulf Lepelmeier
In Jacqueline Jansens autofiktionalem Spielfilmdebüt „Sechswochenamt“ ist der Tod eines gebliebten Menschen nicht das Ende, sondern der Ausgangspunkt. Direkt die erste Szene lässt uns an den finalen Atemzügen der schwerkranken Martha teilhaben, deren Tochter Lore an ihrem Bett wacht. Der Film begleitet sie daraufhin in den Wochen nach diesem Moment, in denen sie mit Trauer, Bürokratie, Familienkonflikten und gesellschaftlichen Erwartungen zu ringen hat. Eingebettet in die ersten Wochen der Corona-Pandemie 2020, erzählt „Sechswochenamt“ von einer sich einsam und überfordert fühlenden Frau, die dennoch funktionieren muss. Ein rheinisches Drama voller emotionaler Härte und leiser Komik, das beim Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino im Bereich Produktion für die mutige Projektumsetzung jenseits etablierter Strukturen sowie für die herausragende Darstellung von Magdalena
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1:51
@Filmfest Muc:
Sehr einfühlsam erzähltes Regiedebüt, welches - obwohl sehr langsam erzählt - bis zum Ende fesselt. Ich mochte den Film, der Saal mochte den Film.
Sehr einfühlsam erzähltes Regiedebüt, welches - obwohl sehr langsam erzählt - bis zum Ende fesselt. Ich mochte den Film, der Saal mochte den Film.
Sechswochenamt ist ein berührender Film über ein weithin tabuisierendes Thema: Über das Sterben, die Trauer und die Dinge, die von Angehörigen veranlasst werden müssen. Der Film ist weitestgehend autobiografisch und dadurch sehr authentisch. Manche Medien behaupten, die verstorbene Mutter wäre an Corona verstorben. Das ist definitiv falsch.
Ein äußerst emotionaler Film, der jeden Menschen berührt. Die Geschichte ist so eindringlich erzählt, dass sich jede und jeder in die Hauptfigur hineinversetzen kann. Mit viel Gefühl und Authentizität zeigt der Film den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer –Themen, die uns alle auf unterschiedliche Weise betreffen und zum Nachdenken anregen.
Er verliert auch bei mehrmaligem Ansehen nichts von seiner Wirkung; im Gegenteil: Bei jedem erneuten ...
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Produktionsland
Deutschland
Verleiher
Piffl Medien GmbH
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Deutsch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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