In ihrem Dokumentarfilm nähert sich die neapolitanische Regisseurin Antonietta De Lillo dem legendären Horror- und Giallo-Meister Lucio Fulci auf ungewöhnliche Weise. Beschreibt sie Leben und Karriere des 1996 verstorbenen „Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies“- und „Das Haus an der Friedhofsmauer“-Machers doch ausschließlich anhand seiner eigenen Worte. Die komplett aus einem langen Interview aus dem Jahre 1991 mit dem Journalisten und Filmkritiker Marcello Garofalo stammenden, teils sehr detaillierten dann wieder weit abschweifenden Äußerungen werden durch eine Fülle von Archivbildern begleitet. Dabei spricht Fulci ausführlich über seine Vorstellung davon, was für ihn Kino bedeutet: eine universelle Sprache, in der Genregrenzen und Geschmacksfragen allein aus der jeweiligen historischen Periode und der in dieser vorherrschenden Ideologie hervorgehen und daher jeglicher Objektivität entbehren.
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