Peter Sichel wächst in den 1920er-Jahren als Sohn einer deutsch-jüdischen Familie auf. Vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten flieht er in die USA und wird später zu einer zentralen Figur im Nachrichtendienst. Als CIA-Agent agiert er in Berlin, Washington und Hongkong, deckt während des Kalten Krieges sowjetische Netzwerke auf und gerät dabei immer wieder an die moralischen Grenzen seines Berufs. Seine Karriere nimmt eine Wendung, als Spekulationen über eine mögliche Doppelrolle auftauchen. Regisseurin Katharina Otto-Bernstein verknüpft persönliche Erinnerungen mit seltenem Archivmaterial und zeichnet ein Bild von Sichel als geheimem Akteur einer geopolitisch bewegten Epoche.