An Silvester liefert Alex in den Straßen Berlins Koks aus und fährt ihr Taxi. Drei weitere Autofahrten fangen drei frühere Momente eines von persönlichen Tragödien geprägten Lebens ein.
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,5
gut
Fernlicht
Mit dem Kokstaxi durch Berlin
Von Jochen Werner
Alexandra (Marie Bloching) fährt ein Kokstaxi durch Berlin. Zur Info für alle Nichtgroßstädter*innen: Ein solches Kokstaxi lässt sich in den urbanen Ballungsgebieten Tag und Nacht bestellen, per Telegram oder vergleichbaren Messengerdiensten mit Anonymitätsgewährleistung – und ist dann innerhalb kürzester Zeit vor Ort, um etwaige Bedürfnisse an illegalen Rauschmitteln zu stillen. Zumindest in der Hauptstadt zählt diese Form der Dienstleistung – ebenso wie die rund um die Uhr geöffneten Spätis, die sich um die Versorgung mit den legalen Drogen Alkohol und Nikotin kümmern – seit vielen Jahren zur etablierten städtischen Infrastruktur.Zu den Hauptgeschäftszeiten für den mobilen Kokainhandel zählt ganz sicher die alljährliche Silvesternacht, und in einer solchen begegnen wir Alexandra hier dann auch erstmals – auf dem Fahrersitz, von Kunde zu Kunde fahrend, nebenher mit der, wie es scheint,