Am 24. Oktober 1963 bricht die Wand eines Klärteichs auf der Zeche Mathilde in Lengede. Etwa 500.000 Kubikmeter Wasser und Schlamm stürzen in das unterirdische Stollensystem. Eine großangelegte Rettungsaktion beginnt – verfolgt von der ganzen Welt. Durch ein aufwendiges Bohrverfahren gelingt es zunächst, mehrere Bergleute aus einem überfluteten Schacht zu retten. Danach gehen die Einsatzleiter davon aus, dass es keine weiteren Überlebenden geben kann. Doch neun Tage nach dem Unglück weist ein Hauer auf die Möglichkeit hin, dass in einem alten, stillgelegten Schacht noch Bergleute in einer Luftblase ausharren könnten. Erneut werden Bohrungen eingeleitet – mit ungewissem Ausgang.