In der besetzten Ukraine untersagen russische Kräfte die Bestattung hingerichteter ukrainischer Zivilisten. Andriy (Kęstutis Cicėnas), ein Priester, erlebt, wie seine Kirche zu einem provisorischen Leichenschauhaus umfunktioniert wird. Dort müssen die Körper der Getöteten gelagert werden, bevor sie in Massengräbern verschwinden. Trotz der Kontrolle im Umfeld beginnt er, im Verborgenen Widerstand zu leisten. Er versucht, die Identität der Toten festzustellen, bringt sie heimlich zu ihren Angehörigen zurück und organisiert Beisetzungen mit Würde. Mit sinkenden Temperaturen gefriert der Boden, wodurch selbst das Vergraben der Leichen zunehmend erschwert wird. Gleichzeitig wächst die Gefahr für seine verdeckten Handlungen.