Sibiry Konate ist zeitgenössischer Tanzchoreograf aus Burkina Faso und lebt seit über zehn Jahren in Finnland. Nun sehnt er sich danach, die Verbindung zu seinem Heimatdorf in Westafrika wiederherzustellen. Doch seine Rückkehr gestaltet sich schwieriger als erwartet: In Burkina Faso wird er als privilegierter Europäer wahrgenommen – als jemand, der in der Lage ist, finanzielle Sorgen zu lindern. Tatsächlich reicht sein Einkommen aus der künstlerischen Arbeit kaum zum Leben, weshalb er zusätzlich in einem Postverteilzentrum arbeitet. Als die Bitten um Geld aus der Heimat zunehmen, fühlt sich Sibiry zunehmend auf seine vermeintliche Rolle als Versorger reduziert. Gleichzeitig wächst in ihm der Wunsch, wieder Teil seiner Gemeinschaft zu sein. Um dem Spannungsverhältnis zwischen Erwartungen und eigener Sehnsucht zu begegnen, entschließt er sich, seinem Dorf ein außergewöhnliches Geschenk zu machen.