In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 2003 räumte eine aus Italien stammende Diebesbande die Schließfächer des Antwerpener Diamantenzentrums aus und erbeutete dabei Diamanten, Bargeld, Uhren und Schmuck im Wert von geschätzten 100 bis 400 Millionen Euro. Der Raubzug gilt als größer Edelsteindiebstahl aller Zeiten, der größte Teil der Beute ist bis heute verschwunden und wie genau die Täter vorgingen, ist nicht bis in alle Einzelheiten geklärt. Die Einbrecher, die sich zu einer Bande namens „Turiner Schule“ zugehörig fühlten, gingen ohne jede Gewaltausübung vor und hatten ihren Plan jahrelang akribisch vorbereitet. Am Tag des Verbrechens spielten ihnen verschiedene Faktoren in die Hände. In der Dokumentation wird der Tatverlauf genauer beleuchtet und in Interviews kommen die Antwerpener Kriminalbeamten, die den Fall knackten, und der angebliche Drahtzieher des spektakulären Heists zu Wort.
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