Samim ist tief in die Ideologie der Taliban eingebunden – eine Überzeugung, die ihn seit seiner Kindheit begleitet. Zwischen seinem Alltag als Landwirt und Familienvater und dem ständigen Einfluss religiöser Propaganda steht er vor einem inneren Konflikt: die Versuchung des Märtyrertums auf der einen Seite, die Bindungen seines zivilen Lebens auf der anderen. Sein jüngerer Bruder Rafi blickt voller Bewunderung zu ihm auf. Während er selbst den Übergang vom Kind zum Jugendlichen durchläuft, stößt er zunehmend auf eine Realität, die durch jahrzehntelange militärische Präsenz und den Einfluss extremistischer Strukturen geprägt ist.