Tom (Stimme im chinesischen Original: John Shang) heuert im Museum als Security-Katze an und es dauert nicht lange, bis er auch dort an seinen ewigen Widersacher Jerry (Ruan Yifei) gerät. Die Maus ist nämlich unter die Museumsdiebe gegangen und hat es auf den mysteriösen Astral-Kompass aus der Ausstellung abgesehen. Beim unweigerlich folgenden Katz-und-Maus-Spiel öffnen die beiden mit dem Kompass aus Versehen ein Portal, durch das sie in das China der Vergangenheit gelangen. Die Chines*innen sind natürlich perplex und halten Tom zunächst für eine Heldenfigur aus dem Himmel, die verehrt werden muss. Doch darin schwelgen kann Tom nicht wirklich, denn auch im vergangenen China haben es finstere Gestalten auf den Kompass abgesehen – unter anderem ein Rattenclan, der Jerry mit auf seine Seite ziehen will...
Schon nach fünf Minuten haben Kater Tom und Maus Jerry bei einer ihrer Rangeleien versehentlich einen antiken Talisman aktiviert – und damit ein magisches Portal in eine chinesische Götterwelt geöffnet. Noch einmal fünf Minuten später kämpfen ein giftgrünes fliegendes Teufelchen und ein Laserstrahlen verschießendes Einhorn gegen einen mechanischen Drachen, der von einer durch Kindheitstraumata zum Bösewicht mutierten Mega-Ratte befehligt wird. Nach dem Zeichentrick-Abenteuer „Tom & Jerry: Der Film“ (1992) sowie dem Live-Action-Hybrid-Abstecher „Tom & Jerry“ (2021) ist der dritte Kinofilm der ikonischen Streithähne ganz sicher nicht das, was sich Fans der legendären Cartoons – die übrigens nur in Deutschland zu einer TV-Serie zusammengefügt wurden – erwartet hätten.Nachdem es schon länger üblich ist, Hollywood-Produktionen aus Kostengründen in Fernost animieren zu lassen, stammt „Tom und
Die uramerikanischen Zeichentrickhelden Tom und Jerry im alten China? Wer das sehen möchte, muss sich hierzulande noch einige…
Donnerstag, 25. Dezember 2025
User-Kritik
BrodiesFilmkritiken
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2,0
Veröffentlicht am 26. April 2026
Gleich in der Eröffnungsszene gibt es einen typischen Gag, bei dem Tom von einer Harfe in Scheiben geschnitten wird. An dieser Szene merkte ich direkt, da0 der Humor der beiden Figuren für mich nicht mehr funktioniert. Ebenso trifft der Film ganz eigentümliche Entscheidungen: die beiden Hauptfiguren können nicht sprechen, alle anderen aber schon wodurch die beiden eigenartig isoliert erscheinen. Warum im Intro nahezu alle Nebencharaktere mit ...
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“Tom und Jerry: Der verlorene Kompass” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.