Am Abend des 13. November 2015 beginnt während des Länderspiels zwischen Frankreich und Deutschland vor dem Stade de France eine Serie koordinierter Terroranschläge, die Paris erschüttert. Die deutsche Nationalmannschaft steht während eines Freundschaftsspiels auf dem Platz – zunächst ohne Kenntnis der dramatischen Ereignisse, die sich zur gleichen Zeit in der Pariser Innenstadt abspielen. Jérôme Boateng erfährt nach seiner Auswechslung als einer der Ersten von den Anschlägen, als er in der Kabine auf seinem Smartphone Nachrichten liest. Während Ilkay Gündoğan und Matthias Ginter weiterspielen, greifen Teammanager Oliver Bierhoff und Sicherheitskräfte des DFB bereits ein. Auch Frankreichs Präsident François Hollande muss vor Ort schwierige Entscheidungen treffen und wird im Kontrollraum über eine mögliche Evakuierung beraten. Nach Spielende suchen zahlreiche Zuschauer Schutz auf dem Spielfeld, getrieben von aufkeimender Panik. Zeitgleich bemüht sich Moderator Matthias Opdenhövel, die Fernsehübertragung aufrechtzuerhalten – ohne Klarheit über seine eigene Sicherheit.
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