In der norwegischen Finnmark zeigen sich die Folgen des Klimawandels immer deutlicher: Steigende Temperaturen und zunehmende Umweltverschmutzung bedrohen das empfindliche Ökosystem. Die deutschen Hundeschlittenführer Willem und Steffi Betzel erleben die Veränderungen in der arktischen Wildnis seit Jahren aus nächster Nähe – und haben beschlossen, aktiv zum Naturschutz beizutragen. Ihr Fokus liegt auf Mikroplastik, das die menschlichen Spuren in der Natur besonders sichtbar macht. Die Menge und Herkunft der Verschmutzung zu verstehen, bildet die Grundlage für wirksamen Schutz. Besonders betroffen sind die Sámi, eines der letzten indigenen Völker Europas, deren Leben eng mit der Natur verbunden ist. Die rapide Erwärmung der Arktis beeinträchtigt nicht nur die Tierwelt, sondern auch traditionelle Lebensweisen wie die Rentierzucht. Die norwegische Regierung setzt auf den „Green Shift“, um Klimaschutz mit Energiesicherheit zu verbinden. Doch wenn dieser Wandel auf Kosten der natürlichen Ressourcen in Sámi-Gebieten erfolgt, gerät eine ganze Kultur in Gefahr.
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