Obsession - Du sollst mich lieben
Durchschnitts-Wertung
3,9
96 Wertungen

28 User-Kritiken

5
9 Kritiken
4
9 Kritiken
3
6 Kritiken
2
2 Kritiken
1
2 Kritiken
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.859 Follower 5.069 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 14. Mai 2026
Hier muß man wohl strikt trennen: die Story übr einen geäußerten Wunsch und dessen krassen Konsquenzen hat es schon einige Male auf der Leinwand gegeben. Aber noch nie so wie hier: ier wird eine junge Frau durch einen magischen Wunsch verhext einen Mann zu lieben und so wird aus ihr eine absolut unberechenbare Verrückte. Und es lohnt sich nicht für den Mann, der dies ausgelöst hat: es gibt keine Romantik und kein Glück, sondern stetige Angst und nie endendes Unwohlsein. Obendrein packt der Film auf seine furchtbare Laufzeit obendrauf einige ultrabrutale Splattermomente und den vielleicht krassesten Kill des Jahres. Nichts für die breite Masse, aber Horrorkenner und Experten feiern das Ding sicherlich ab.

Fazit: Ultra unangenehm und fast durchgehend unvorhersehbar!
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 615 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. April 2026
MURPHY’S LAW ZUM KENNENLERNEN


Der schüchterne Bear (Michael Johnston) ist in Kollegin Nikki (Inde Navarette) verliebt, aber sie weiß nichts davon. Die Ratschläge von Ian (Cooper Tomlinson) sind immerhin gut gemeint. Vielleicht hilft „One Wish Willow“ aus dem Kuriositätenladen.

Ich habe „Obsession – Du sollst mich lieben“ als Eröffnungsfilm der Fantasy Filmfest Nights 2026 in München gesehen.

Curry Barker‘s Idee ist scheinbar einfach umzusetzen, denn eine ordentliche Menge selbstgeschriebene Drehbuch-Magie hilft bei der Verdeutlichung seiner Message, die er für seinen 2. Langfilm im Kinosaal effektvoll wie eindringlich versprüht. Die unachtsam gewählte Formulierung zum liebsten Wunsch lässt Bear auf seinen Charaktereigenschaften hocken, während Nikki … Der Horror kommt von ganz allein, wenn die Übertreibungen so wohlgezielt dargestellt werden wie in Barkers Film. Er wählt eine ideenreich einseitige Steigerung der Leidenschaft, die mit dem facettenreichen Können von Navarette das Publikum verblüfft und begeistert. Barker verstärkt den zu vermittelnden Inhalt durch reichlich Körperflüssigkeiten, größtenteils sind es die von Bear‘s Geliebten. Daneben belastet mindestens ein wuchtiger Jumpscare die Saalbestuhlung.

Das Auseinanderdriften der „ineinander Verliebten“ lässt „Obsession – Du musst mich lieben“ auch zu einer Screwball-Komödie werden. Bear ist von vornherein nicht mit der Situation zurechtgekommen und steht nach dem Sprung in die fantastische Ebene vor dem, was er angerichtet hat. Ja, der herrlich von Johnston verkörperte Trottel bereitet vor allem Schadenfreude.

Barker's Konzept geht auf: Das stimmige Beieinander von Humor, Psycho- sowie Ekel-Horror bildet eine äußerst unterhaltsame Melange.
Isabelle D.
Isabelle D.

331 Follower 526 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. Juli 2026
"Obsession - Du sollst mich lieben" von Curry Barker ist ein gelungener Horror-Psychothriller, der seinen Schrecken daraus zieht, wie nah Nickys Besessenheit an realen toxischen Beziehungen ist. Ihre Eifersucht, ihr Klammern, ihre Kontrolle, ihre Lügen, ihre Manipulation - all das kann auch ohne Fluch in der Wirklichkeit passieren. Gleichzeitig zeigt der Film, dass man vorsichtig sein muss, was man sich wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen.

Der Film ist geradlinig erzählt und hält sich nicht damit auf, seine Figuren zu schonen. Baer wirkt wie ein typischer "Nice Guy", der mit Nicky zwar befreundet ist, aber insgeheim mehr will. Und dabei scheint er sie nicht einmal so gut zu kennen. Am Anfang, als sein Wunsch erfüllt wird, hielt sich mein Mitleid daher in Grenzen. Es geschah ihm schon auch recht, dass Nicky ihn nicht mehr in Ruhe ließ. Tatsächlich war es Nicky, die mir leid tat. Baer hat sie gegen ihren Willen in diese Beziehung hineingezwungen. Und auch, wenn er dafür keine verwendet, sie erpresst, Gewalt angedroht oder sonstwas hat, hat er gegen ihren Willen gehandelt und im Moment seines Wunsches nur an sich und seine Bedürfnisse gedacht.

Im Laufe der Handlung wendet sich das Blatt aber und Baer wird immer mehr bewusst, was er angerichtet hat. Und dann wird plötzlich er zum Opfer einer obsessiven Liebe. Das Ganze ist von einer bitterbösen Komik, bei der das Lachen im Hals steckenbleibt.

Fazit: Spannend, mit fiesem Humor und hervorragenden Schauspielern - lohnt sich!
beco
beco

84 Follower 451 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2026
Solider, amerikanischer Horror-Film, bei dem die Schauspieler überzeugen, es aber ruhig etwas subtiler zugehen könnte.
Die Idee, sich durch einen nicht mehr rückgängig zu machenden Wunsch, ins Unglück zu stürzen, ist ja nicht ganz neu, aber doch immer wieder wirksam. Der Schrecken über die Auswirkungen sehen wir aber hier gleich am Anfang, es entsteht nicht das Gefälle über die Freude eines zunächst erfüllten Traums und dem Horror, wenn dieser Traum zum Albtraum wird. Diese Spannung hätte etwas mehr Entwicklung verdient, hier siegte aber der Splatter-Horror vor der sich anschleichenden Erkenntnis des Horrors.
Solide
Michael K.
Michael K.

60 Follower 308 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 2. Juli 2026
"Obsession" ist in der Tat sehr gut gespielt und hat auch einige satte Scares, aber die sehr ernste und vor allem tiefgründige Prämisse wurde hier eben nicht logisch umgesetzt, und so fehlt es an echter Spannung. Zum Beispiel ist der wesentliche Punkt eben nicht, dass Nikki plötzlich in spoiler: Bear verliebt ist. Sondern das Problem besteht darin, dass sie sich in eine Kriminelle verwandelt, die absolut brutal [/spoilerl/] ist. Aber im Film tut Bear ständig so als ob es darum ginge, dass [spoiler]Nikki ihre Liebe insgesamt wieder einstellen
müsste. Das ist nicht nachvollziehbar und einfach konfus. Noch gravierender bei einem Film, der ein Thriller sein will, ist die emotionale Unklarheit. Nikki macht nicht ansatzweise den Eindruck, dass sie wirklich aus Liebe handelt, sondern spoiler: wirkt sehr oft selbst sehr leidend
. Das wirkt unstringent und so kommt keine Spannung auf. Eine solche Dramaturgie ist gerade nicht logisch, sondern läppisch. Somit liefert "Obsession" nur zum Teil das, was der Trailer verspricht, und nur die guten Schauspieler/innen und einige starke Sehenswertes Szenen verhindern bei mir eine noch schlechtere Bewertung.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 380 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 28. Juni 2026
Definitiv overrated. Der Film bietet keine spannende Handlung, wohl eher eine sinnlose Handlung gefüllt mit Schwachsinn. Dabei wurde der Film als Horrorfilm eingestuft, allerdings sind keine Jumpscares zu finden und einen Horrorfaktor gab es auch nicht. Der Film konnte mich nicht wirklich überzeugen und zudem gab es einige richtig unangenehme Szenarien, die schon zu cringe waren. Die Besetzung ist in Ordnung. Leider bietet der Film nichts und der Hype macht es auch nicht viel besser. Im Gesamtpacket ist der Film total enttäuschend und ätzend.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 397 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
„You wished for this.“

Die Zeit, in der Youtuber schlechte Filme abliefern, ist langsam aber sicher zu Ende. Besonders das Horrorgenre profitiert in den letzten Jahren immens von kreativen Köpfen aus der Szene. Da wäre der tolle „Talk to Me“ (2022) von RackaRacka und allein 2026 gab es gleich mehrere Projekte von Youtube-Größen, die das Genre auf den Kopf gestellt haben: „Iron Lung“ von Markiplier, der faszinierende „Backrooms“ von Kane Parsons und natürlich der große Überraschungshit „Obsession“ von Curry Barker (bekannt auf Youtube als „that’s a bad idea“). Ein Film, der nicht nur Kritiker und Publikum begeistert, sondern in Sachen Budget und Box Office Hollywood eine ordentliche Lektion erteilt. Während die meisten hohlen Produktionen („Mandalorian and Grogu“ sei hier als Paradebeispiel genannt) durch absurd hohe Budgets kaum noch Gewinne machen, ist „Obsession“ mit einer lachhaften Summe von ca. Dollar und einem Box Office-Gewinn von etwa 345 Millionen Dollar der Erfolgshit dieses Jahres und dahingehend einer der erfolgreichsten Produktionen überhaupt.
Doch das alles ist nicht groß verwunderlich, wenn man sich den Film letztendlich anschaut: „Obsession“ ist jetzt schon mein Favorit des Jahres, weil der ganze Trip einfach Wahnsinn ist! Selten schafft es Horror mich wirklich zu ängstigen und zu packen, aber „Obsession“ ist einer dieser Filme.

Die Story ist simpel und auch nicht unbekannt: Der schüchterne Bear ist in seine gute Freundin Nikki verknallt. Er will ihr seine Gefühle offenbaren, doch hat nicht den Mumm dazu. Die Lösung kommt in Form eines billigen Esoterik-Gimmicks, bei dem man einen Wunsch äußern kann, der dann offenbar erfüllt wird. Beat glaubt zwar nicht dran, probiert es aber trotzdem aus und wünscht sich, dass Nikki ihn über alles auf der Welt liebt. Doch natürlich geht das Ganze nicht so aus, wie sich Bear es erhofft hat…

Was als ein klassischer Horrortrip mit den typischen männlichen Fantasien beginnt, entwickelt sich zu einer intelligenten und extrem wilden Metapher für toxische Beziehungen. Dabei ist der Film weit weg von plumpen Klischees und schlechten Dialogen, wie etwa „The Housemaid“. Die ganze Thematik ist klar zu erkennen, aber dennoch gut versteckt in einem absurd unterhaltsamen und düsteren Horrorfilm.

Das liegt unter anderem an einer grandiosen Inszenierung des Stoffes: Regisseur Barker setzte die Idee mit Finesse und spannenden Tricks um. So ist zum Beispiel das Spiel mit Schatten in „Obsession“ ein wahrer Genuss. Gern wird das Gesicht der diabolischen Nikki in dunkle Schatten gehüllt, doch nicht einfach in einem undurchschaubaren Schwarz. Die Mimik blitzt immer wieder leicht durch (wie . das kleine Leuchten in ihren Augen) und entblößt teils grauenvolle Dinge. Ein Lob geht natürlich auch an Kameramann Taylor Clemons, ebenso an Rock Burwell, der mit seinem sphärischen Score dem Ganzen einen musikalisch großartigen Untergrund bietet. Dabei wirken einige Passagen und Akkorde romantisch und harmonisch, doch unter der Musik schlummern dunkle dissonante Klänge.

Zusammen gehalten wird der attraktive Alptraum von zwei absoluten Power-Performances: Michael Johnston als unsicherer und feiger Bear ist trotz seiner menschlichen Schwächen meist sehr nachvollziehbar in seinen Handlungen. Besonders die Panik spielt er beachtlich authentisch. Der Star ist aber zweifelsohne Inde Navarette als teuflisch unberechenbare Nikki. Ihr Wechsel zur „anderen“ Nikki ist teilweise Furcht einflößend, auch dank einigen absurden und humorvollen Momenten. Dadurch bekommt der Film immer wieder einen sehr schwarzen Humor, aber das Besondere bleibt nach wie vor Navarettes starkes Spiel!

Fazit: „Obsession“ ist das Kinohighlight für mich dieses Jahr. Ein fantastisches Horrorwerk mit Intelligenz, gnadenloser Wucht und starken Darsteller*innen. Vor allem zeigt ein Film wie „Obsession“, dass aufgeblasene Budgets und große Franchises nichts bedeuten, wenn keine Passion und Leidenschaft in einem Projekt stecken. Regisseur Curry Barker setzt neue filmische Maßstäbe mit einem teuflisch guten Liebestrip!
Filmkieker
Filmkieker

9 Follower 76 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. Juni 2026
"Obsession" erfindet nichts Neues. Der Film ist wie ein Bittersüßer Genre-Cocktail den es vorher noch nicht gab.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 400 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Juli 2026
Bear (Michael Johnston) liebt Nikki (Inde Navarette). Allerdings liebt sie ihn nicht. Sie mag ihn, freundschaftlich. Bear macht das zu schaffen, und er wünscht, dass da mehr wäre.
In einem Laden entdeckt er den „One Wish Willow“. Man muss das Ding auspacken, zerbrechen und sich etwas wünschen. Bear ist skeptisch, aber er macht es. Er wünscht sich, dass Nikki ihn mehr liebt als alles andere.
Und das tut sie dann auch.
Nikki ist fortan total auf Bear fixiert, und alles nimmt immer mehr gruselige und beängstigende Züge an. Nikki wird wie verzaubert, und Bear wird sich langsam bewusst, welchen unheilvollen Schattenseiten sein Wunsch hat.

Curry Barker führte in "Obsession - Du sollst mich lieben" Regie, und er schrieb auch das Drehbuch. Die Story ist sehr simpel. Mann ist verliebt, und er wünscht sich, dass die Liebe widergespiegelt wird. Aber natürlich muss man bei der Formulierung eines Wunsches sehr präzise sein, denn Wünsche werden immer wortwörtlich erfüllt.
Nikkis Liebe wandelt sich zum Grauen. Und so wird dieser Film vom harmlosen Geplänkel zu einem Thriller mit Horrorelementen.
Wenn auch nicht immer logisch. So wirkt es, als habe Bear anfangs gleich wieder vergessen, dass er sich was gewünscht hat. Als er eintrifft, scheint er überrascht zu sein.
Einerseits ist der Thriller durchaus spannend, weil sich schockierende Momente ergeben. Weil sich die Story aber andererseits hauptsächlich auf die zwei Personen beschränkt und alle anderen nur für Randaspekte oder Mittel zum Zweck sind, trägt das alles den Film nicht immer so richtig. Er ist auch einen Tick zu lang, und der Schluss wirkt fast lapidar.
Lemmiblog
Lemmiblog

3 Follower 371 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. Juni 2026
GANZ EHRLICH, ER HAT ES VERDIENT

Bear besitzt ungefähr so viel Rückgrat wie ein nasser Toast. Seit Jahren liebt er seine gute Freundin Nikki, sagt es ihr aber nicht, selbst wenn sie ihn fragt. Also macht er das, was jeder tun würde: Er geht in einen Voodoo-Laden, kauft einen verzauberten Stock und wünscht sich, dass Nikki ihn mehr liebt als alles andere auf der Welt. Statt Liebe ist nun Angst das vorherrschende Gefühl.

Obsession - Du sollst mich lieben geht ca. 110 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Horrorfilm, denn alle mehr lieben als die eigene Katze. Alle? Nein. Einer im Land der Verliebten widersetzt sich erfolgreich. Irgendwo muss es schließlich ein rebellisches Dorf geben.
Dabei macht der Streifen eine ganze Menge richtig. Schauspielerisch wird hier die Seele aus dem Leib gespielt, die Kameraarbeit ist hervorragend und einige Einstellungen sehen wirklich fantastisch aus. Der Film schafft Bilder und Momente, die einem den Atem rauben können.
Soweit die guten Nachrichten. Denn mein größtes Problem ist, dass ich mich zu keiner Zeit gegruselt habe. Ich musste eher oft lachen. Das liegt mit Sicherheit teils an mir, aber wenn eine Frau kreischt wie ich, nachdem ich mir nachts denn kleinen Zeh gestoßen habe, dann ist das für mich eher Comedy als Horror.
Hinzu kommt Hauptfigur Bear. Meine Fresse, ging der mir auf die Nerven. Der Mann ist so unsympathisch, ohne ihn ginge es der Menschheit objektiv besser. Auch Nikki ging mir in ihren Liebesanfall-Momenten irgendwann mehr auf den Keks, als dass sie bedrohlich wirkte. Wobei ich zugeben muss, die Schlafzimmerszene ist wirklich stark inszeniert.
Unterm Strich bleibt ein Film, der durchaus Spaß macht, weil man versteht, was er erzählen möchte. Die Darsteller liefern ab, die Inszenierung stimmt und jüngere Horrorfans werden sicherlich auch den einen oder anderen Schreckmoment mitnehmen. Für mich schwankte der Film ständig zwischen faszinierend, anstrengend und unfreiwillig komisch.

7/10 Punkten. Deine Freundin macht dir eine Szene im Restaurant, bei Freunden und aufm Klo? Entschuldige dich einfach. Ist sowieso deine Schuld. In diesem Fall sogar ausnahmsweise mal völlig zurecht.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?