Hier muß man wohl strikt trennen: die Story übr einen geäußerten Wunsch und dessen krassen Konsquenzen hat es schon einige Male auf der Leinwand gegeben. Aber noch nie so wie hier: ier wird eine junge Frau durch einen magischen Wunsch verhext einen Mann zu lieben und so wird aus ihr eine absolut unberechenbare Verrückte. Und es lohnt sich nicht für den Mann, der dies ausgelöst hat: es gibt keine Romantik und kein Glück, sondern stetige Angst und nie endendes Unwohlsein. Obendrein packt der Film auf seine furchtbare Laufzeit obendrauf einige ultrabrutale Splattermomente und den vielleicht krassesten Kill des Jahres. Nichts für die breite Masse, aber Horrorkenner und Experten feiern das Ding sicherlich ab.
Fazit: Ultra unangenehm und fast durchgehend unvorhersehbar!
… wieder ein Horrorfilm der Spass macht! Ungewöhnliche Story… vielleicht ein bisschen märchenhaft… oder ein bisschen Goethe: DIE GEISTER DIE ICH RIEF, WERDE NICHT MEHR LOS ( Zauberlehrling) ! Also ganz genau aufpassen, was man sich wünscht!
In der Sneak gesehen. Ich weiß ja nicht, warum Leute unbedingt den 5000sten Horrorfilm drehen müssen - und vor allem, wer das bezahlt. Jedenfalls war dieser für mich persönlich Zeitverschwendung - irgendein Mittelding zwischen Creepy, was zur Hölle und bringen wir wenigstens noch sinnlose Gewalt unter, damits als Horror durchgeht. Wer die Wahl hat, weil er die Kinokarte bezahlen muss, sollte vielleicht eher was anderes gucken. Auch schade - wieso spielen hübsche Mädels heutzutage eigentlich fast nur noch in Horrorfilmen mit? Man bekommt den Eindruck, weibliche Schönheit soll diskreditiert werden.
Der schüchterne Bear (Michael Johnston) ist in Kollegin Nikki (Inde Navarette) verliebt, aber sie weiß nichts davon. Die Ratschläge von Ian (Cooper Tomlinson) sind immerhin gut gemeint. Vielleicht hilft „One Wish Willow“ aus dem Kuriositätenladen.
Ich habe „Obsession – Du sollst mich lieben“ als Eröffnungsfilm der Fantasy Filmfest Nights 2026 in München gesehen.
Curry Barker‘s Idee ist scheinbar einfach umzusetzen, denn eine ordentliche Menge selbstgeschriebene Drehbuch-Magie hilft bei der Verdeutlichung seiner Message, die er für seinen 2. Langfilm im Kinosaal effektvoll wie eindringlich versprüht. Die unachtsam gewählte Formulierung zum liebsten Wunsch lässt Bear auf seinen Charaktereigenschaften hocken, während Nikki … Der Horror kommt von ganz allein, wenn die Übertreibungen so wohlgezielt dargestellt werden wie in Barkers Film. Er wählt eine ideenreich einseitige Steigerung der Leidenschaft, die mit dem facettenreichen Können von Navarette das Publikum verblüfft und begeistert. Barker verstärkt den zu vermittelnden Inhalt durch reichlich Körperflüssigkeiten, größtenteils sind es die von Bear‘s Geliebten. Daneben belastet mindestens ein wuchtiger Jumpscare die Saalbestuhlung.
Das Auseinanderdriften der „ineinander Verliebten“ lässt „Obsession – Du musst mich lieben“ auch zu einer Screwball-Komödie werden. Bear ist von vornherein nicht mit der Situation zurechtgekommen und steht nach dem Sprung in die fantastische Ebene vor dem, was er angerichtet hat. Ja, der herrlich von Johnston verkörperte Trottel bereitet vor allem Schadenfreude.
Barker's Konzept geht auf: Das stimmige Beieinander von Humor, Psycho- sowie Ekel-Horror bildet eine äußerst unterhaltsame Melange.