Zu Lebzeiten galt Amos Guttman als Provokateur innerhalb der konservativen israelischen Filmwelt. Als Migrant aus Rumänien fand er in seiner neuen Heimat nie vollständig Anschluss. Offen homosexuell, drehte er die ersten israelischen Filme, die sich diesem Thema widmeten. Guttman verstand sich als Künstler, der nicht für die breite Masse, sondern für ein ausgewähltes Publikum arbeitete – und zugleich Filme schaffen wollte, die auch international verstanden werden konnten.
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