Seit dem Tod seiner geliebten Ehefrau Maria vor drei Jahren hat sich Georg (Arno Wyzniewski) von seiner Umwelt und seinen Nachbarn in der Karl-Marx-Allee in Ostberlin abgekapselt. Während sein Sohn Alexander (Jörg Steinberg) frustriert aufgeben und die Verbindung zum Vater abbrechen will, versuchen die Menschen (Anne Kasprik, Heinrich Schmidt, Gisela Morgen, Ruth Reinecke, Jürgen Trott und Gudrun Ritter) in den Wohnungen um seine herum, ihn zurück ins Leben zu holen. Zunächst genervt von diesen Bemühungen der Nachbarn, entwickelt Georg bald ein Gespür für deren Sorgen und die Probleme sowie Oberflächlichkeiten in ihren Beziehungen zueinander. Wie es seine Art ist, hält Georg bald mit seiner Meinung und auch dem einen oder anderen Ratschlag nicht mehr hinter dem Berg. Doch nachdem sie sich zunächst nur allzu gern in seine Angelegenheiten einmischen wollten, stößt Georgs Anteilnahme an ihren nun nicht überall auf helle Begeisterung.
Der 1989 für das Fernsehen der DDR gedrehte Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Günter Görlich.