Zwei Schauspieler*innen (Bean Brocks und Manuel Harder) arbeiten an einem Theaterstück, das nie zur Aufführung gelangt. Statt auf der Bühne entfaltet sich das Geschehen im Proberaum, wo Unsicherheit im Text, übersteigerte Egos und die Suche nach dem passenden Ton den Alltag bestimmen. Dabei entsteht ein Einblick in die Routinen, Konflikte und Eigenheiten des Schauspielerlebens. Während draußen der Alltag weitergeht, ringen drinnen zwei Künstler*innen mit vergessenen Einsätzen, missglückten Pointen und der Frage, wo die Grenze zwischen Vorbereitung und Kunst verläuft. Das Ergebnis ist ein Blick auf Theaterarbeit, die nie abgeschlossen scheint und gerade dadurch ihren besonderen Rhythmus erhält.
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