Im Juni 2001 findet ein Fischer am Strand des Dorfes Rabo de Peixe auf der Azoren-Insel São Miguel jede Menge Pakete mit einem weißen Pulver darin. Einige in der Dorfgemeinschaft halten dieses angeblich für Mehl, Salz oder Zucker und benutzen es zur Lebensmittelzubereitung. Kinder nutzen es als Kreide, um Fußballfelder auf den dunklen Boden zu zeichnen. Andere ahnen dagegen, dass hier in Wahrheit eine halbe Tonne Kokain angeschwemmt wurde und versuchen, schnelles Geld mit der Droge zu machen. Viele Inselbewohner werden in kürzester Zeit abhängig, etwa 20 sterben durch übermäßigen Konsum allein in den ersten drei Wochen nach dem Fund. Parallel dazu ermittelt die Polizei in dem skurrilen Fall, der bald international für Schlagzeilen sorgt, und versucht, den Besitzer des Kokains zu finden und festzunehmen. Die Dokumentation widmet sich den Hintergründen der wahren Geschichte, die als Vorlage für die erfolgreiche Netflix-Serie „Rabo de Peixe“ diente.
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