Anette Ostrø blickt zurück auf das Jahr 1995, als ihr Bruder Hans Christian Ostrø nach Indien reist, um dort nach Sinn sowie künstlerischer Weiterentwicklung zu suchen. Einige Monate später wird er in Kaschmir von der militanten Gruppe al-Faran entführt und als Geisel festgehalten. Während der fünf Wochen andauernden Gefangenschaft verfasst er heimlich Gedichte und Briefe an seine Schwester. Nach seiner Hinrichtung werden diese Texte bei ihm gefunden und bilden die Grundlage für eine persönliche Rekonstruktion seiner letzten Lebensmonate.
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