Im Alter von elf Jahren muss Israa ihre vom Krieg zerstörte Heimatstadt Aleppo verlassen und flieht mit ihrer Familie zunächst in die Türkei. Jahre später setzt sie ihre Flucht nach Europa fort, um schließlich Deutschland zu erreichen. Der Weg dorthin führt über das Mittelmeer, wo die Familie in einem Schlauchboot in Lebensgefahr gerät, und zu Fuß durch Osteuropa. Auf der griechischen Insel Samos macht Israa eine wichtige Zwischenstation. Über einen Zeitraum von zehn Jahren, von ihrem elften bis zu ihrem 21. Lebensjahr, verändert die Flucht ihr Leben und ihre Vorstellungen von Heimat und Zukunft.
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