Im Mississippi-Delta gelegen, wirkt das Dorf Glendora auf den ersten Blick ruhig und abgeschieden. Hinter dieser Fassade entfaltet sich jedoch eine eng verbundene afroamerikanische Gemeinschaft, die ihren Alltag unter begrenzten wirtschaftlichen Bedingungen gestaltet. Der Film ist das Ergebnis einer fünfjährigen Zusammenarbeit zwischen der Regisseurin Isabelle Armand und den Einwohnerinnen und Einwohnern des Ortes und zeichnet ein vielschichtiges Bild des Zusammenlebens. Erzählt aus der Perspektive mehrerer Generationen, verbinden sich persönliche Erinnerungen mit wiederkehrenden Ereignissen des Gemeinschaftslebens. Diese Alltagsmomente geben Einblick in Routinen, Beziehungen und Traditionen, die den Ort prägen. Parallel dazu wird sichtbar, wie sich Landschaft und Lebensumstände im Laufe der Zeit verändern.