An einem verfallenden Flussufer im winterlich-kalten Nanjing lebt eine lose Gemeinschaft von Menschen am Rand der Gesellschaft. In einem Viertel mit einsturzgefährdeten Häusern kreuzen sich ihre Wege, ohne dass sie einer gemeinsamen Ordnung folgen. Jede Figur trägt ihre eigene Geschichte und eigene Motive. Dazu gehört ein verarmter Dichter, dessen Verse eine besondere Wirkung entfaltet, ebenso wie ein junger Mann, der versucht, sich durch einen Sprung in den Fluss das Leben zu nehmen. Ein Heimatloser sucht nach einem Drachen, um in den Himmel zurückzukehren, während eine traumatisierte junge Frau Trost bei einem früheren Freund sucht, der inzwischen als Mönch lebt.