Eine junge Frau bewegt sich zwischen zwei Ebenen: alltäglichen Handgriffen in der Küche und haptischen Erkundungen von Höhlen sowie Spuren der Vergangenheit. In dieser Vermittlerrolle verbindet sie routinierte Abläufe mit Momenten körperlicher Erfahrung. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht sie sich in einen Zen-Tempel zurück. Der Ort dient als Rückzugsraum, um einen Zustand zu bearbeiten, der sie vollständig erfasst hat. Trauer zeigt sich als Stillstand, als Unterbrechung von Bewegung und Denken. Über körperliche Präsenz und geistige Sammlung beginnt ein Prozess der Auseinandersetzung und Neuorientierung.