Johann „Ruky“ Trollmann (Sándor Funtek) ist überzeugt, zum Champion bestimmt zu sein. 1933 erfüllt sich scheinbar sein Traum, als er den Titel des Deutschen Halbschwergewichtsmeisters erringt. Seine Sinto-Herkunft und sein unkonventioneller, tänzelnder Kampfstil widersprechen der Ideologie des NS-Regimes. Der Titel wird ihm aberkannt, und seine Karriere erfährt einen abrupten Bruch. Mit dem politischen Druck gerät auch sein privates Leben zunehmend ins Wanken. Als Ruky schließlich in ein Konzentrationslager kommt, kämpft er nicht länger um sportliche Anerkennung, sondern um das Überleben, getragen von dem Wunsch, seine kleine Tochter wiederzusehen.
Beruht auf wahren Begebenheiten.