Von seinen Ursprüngen im kolonialen Haiti bis zu seiner Darstellung im modernen Horrorfilm zeichnet Regisseurin Maya Annik Bedward die Entwicklung des Zombies nach. Einst eng mit Vorstellungen von Sklaverei, kolonialer Herrschaft und spirituellen Traditionen verbunden, wurde die Figur im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil der Popkultur. Anhand von Archivmaterial, Beobachtungen und Gesprächen mit Kulturhistorikern, Künstlern und Filmschaffenden untersucht die Filmemacherin, wie sich die Bedeutung des Zombies verändert hat. Dabei werden unter anderem „White Zombie“, „Night of the Living Dead“ und „The Serpent and the Rainbow“ betrachtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Figur, die aus historischen Erfahrungen von Unterdrückung und Widerstand hervorging, zu einem bekannten Motiv des internationalen Horrorkinos wurde.
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