Regina Schilling inszeniert zusammen mit Sandra Hüller in der Rolle von Ingeborg Bachmann ein Dokudrama, das sich entlang eines Tages im Leben der Schriftstellerin entfaltet. Die Szenen sind teilweise improvisiert, mit Archivmaterial verflochten, von Interviewaufnahmen durchsetzt und vor der Kulisse von Bachmanns eigenen Texten ausgebreitet. Bearbeitet wird Bachmanns Kindheit, die 1926 in Österreich geboren wurde und damit auch während des Zweiten Weltkriegs aufwuchs. Aber auch ihr Dazustoßen zur legendären Gruppe 47 und den Männern in ihrem Leben: Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch.
Hybridfilm über die deutschsprachige Literaturikone
Für das Porträt der österreichischen Schriftstellerin „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ wählte Regisseurin Regina Schilling einen hybriden Zugang, der Archivaufnahmen mit Reenactments durch Schauspielerin Sandra Hüller („Anatomie eines Falls“) in der Rolle der Literatin verbindet. Der Hintergrund dieses Vorgehens waren insbesondere die geringe Menge an Archivmaterial und das Vorhaben, die Texte der Autorin als modern und lebendig d
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Chronistin deutschsprachiger Kulturschaffender der Nachkriegszeit
Regisseurin Regina Schilling widmet sich mit ihrer Doku „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ nicht zum ersten Mal einer deutschsprachigen Künstlerin der Nachkiegszeit. Schilling drehte zuvor bereits Porträts über den deutschen Schauspieler Josef Bierbichler, Theaterregisseurin Adriana Altaras und widmete sich in „Kulenkampffs Schuhe“ (2018) den deutschen Fernseh-Entertainern Hans Rosenthal und Peter Alexander. Insbesondere die Auseina
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