Als Gil (Monia Chokri) Jacques (Niels Schneider) kennenlernt, entsteht zwischen beiden eine zunächst intensive und scheinbar unwiderstehliche Liebesbeziehung. Die frühen Begegnungen sind von Nähe und emotionaler Verdichtung geprägt, doch im weiteren Verlauf verändert sich das Verhältnis zunehmend. Gil erlebt dabei, wie sich ein Gefühl von Enge ausbreitet und die eigene Orientierung schrittweise unsicher wird. Innerhalb der Beziehung verschieben sich daraufhin die Grenzen zwischen Zuneigung, Überzeugung und Einflussnahme. Mit der Zeit tritt deutlicher hervor, dass die anfängliche Verliebtheit von einem wachsenden kontrollierenden Einfluss überlagert wird. Gil beginnt, die Auswirkungen auf Wahrnehmung und Entscheidungen bewusster wahrzunehmen, während sich das Machtgefüge zwischen beiden zunehmend verändert.