Als Jugendlicher musste Richard Ferner (Albrecht Schoenhals) einst seine Heimat in Tirol fluchtartig verlassen. Er ging nach Afrika und ist als Minenbesitzer dort zu einem wohlhabenden Mann geworden. Nach Dekaden im Exil kehrt er nun in seine alte Gemeinde zurück, wo er damals seinen Chef bestohlen hatte. Kaum angekommen, trifft er seine von ihm einst ohne ein Wort des Abschieds oder der Begründung verlassene Verlobte Dorothee (Dorothea Wieck) wieder. Sie ist Försterwitwe und Mutter zweier erwachsener Kinder. Außerdem sitzt sie mittlerweile im Rollstuhl. Durch Zufall wird Richard Ohrenzeuge eines Streits zwischen Dorothees Tochter Maria (Wera Frydtberg) und ihrem Sohn Alfons (Christian Doermer). Als er realisiert, dass dem Jungen dasselbe Schicksal wie einst ihm drohen könnte, will er unbedingt verhindern, dass Alfons auf die schiefe Bahn gerät und sich ebenfalls zur Flucht gezwungen sehen könnte …
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