Am 13. Januar 2012 rammte das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia nach einem riskanten und völlig unnötigen Manöver des Kapitäns vor der italienischen Insel Giglio einen Felsen, schlug leck und sank. Von den 4.229 Menschen auf dem Schiff starben 32 – insbesondere, weil zu spät Alarm gegeben worden war und die Zustände an Bord während der Evakuierung völlig chaotisch waren. In einem langwierigen Gerichtsprozess wurde der für die Havarie verantwortlichen Kapitän Francesco Schettino, der sich zudem lieber selbst rettete, anstatt für die panischen Passagiere da zu sein, zu einer 16-jährigen Haftstrafe verurteilt. Der Dokumentarfilm schildert den Ablauf der Katastrophe und zeigt dazu unter anderem bislang unveröffentlichtes Filmmaterial und Interviews mit Überlebenden.