Im Frühjahr 1991 arbeitet der britische Regisseur Derek Jarman an seiner Verfilmung von „Edward II.“ und macht aus dem historischen Stoff ein politisches Statement. Während queeres Leben in Großbritannien zunehmend unter Druck gerät, entsteht ein Film, der sich offen mit Ausgrenzung, Sichtbarkeit und gesellschaftlichem Widerstand auseinandersetzt. Anhand bislang unveröffentlichter Aufnahmen hinter den Kulissen wird die Entstehung des Projekts nachgezeichnet und gezeigt, wie eng Jarmans Arbeit mit den politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen seiner Zeit verbunden war.