Nach 20 Jahren kehrt Pertiwi (Putri Marino) in ihre abgelegene Heimatstadt zurück, um dort neu anzufangen. Während ihrer Abwesenheit hat sich vieles verändert: Die Elektrifizierung des Dorfes, die einst als Zeichen des Fortschritts galt, hat die Lebensbedingungen kaum verbessert. Pertiwi muss zudem feststellen, dass ihre beste Freundin inzwischen mit ihrem ehemaligen Partner verheiratet ist und ihre Eltern ihrer Rückkehr ablehnend gegenüberstehen. Eine Frau, bei der sie früher Halt fand, wurde aus der Gemeinschaft verdrängt. Besonders schwer wiegt jedoch, dass jene Männer, die einst für ihre Inhaftierung verantwortlich waren, inzwischen großen Einfluss besitzen. Als ein taubstummes Mädchen auftaucht, dessen Schicksal Erinnerungen an ihre eigene Vergangenheit weckt, beschließt Pertiwi, sich den Verantwortlichen entgegenzustellen und gemeinsam mit anderen Ausgegrenzten gegen die bestehenden Machtverhältnisse vorzugehen.