Der Fluch der goldenen Blume
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Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 14. Juni 2017
"Der Fluch der goldenen Blume" ist ein episches , bildgewaltiges Machwerk von Chinas Größe Zhang Yimou. Wie so viele seiner Filme ist dieser ein Fest für die Sinne und ist ein optisches Meisterwerk, das von Intrigen und Verrat innerhalb einer Kaiserfamilie handelt. Diese Rollen sind zentral besetzt mit dem fantastischen Chow Yun Fat und der großartigen Gong Li. Dieser Film zählt zu Yimous weiteren großen Werken. Man sollte sich diesen Film unbedingt mal anschauen, vor allem wenn man auf das asiatische Kino steht.
krätze
krätze

11 Follower 49 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
die schon genannten positiven kritikpunkte möchte ich nicht noch einmal wiederholen, aber ich möchte auf etwas anderes hinweisen:



mein symaphatien lagen eigentlich druchgängig auf der seite der kaiserin und ihres sohnes.

die arme kaiserin soll per gifttrank den verstand verlieren, das wünscht man ihr natürlich nicht,

deshalb freut man sich, wenn auf einmal ihre umsturzpläne ans licht kommen.

allerdings habe ich mich zwischendurch immer wieder gefragt warum sie die einnahme der medizin nicht einfach verweigert. die "eier" sollte sie eigentlich dazu haben, wenn sie sogar einen putsch in betracht zieht, aber stattdessen schmiedet sie ränke und spielt die familie gegeneinander aus. die folge jede menge tote.

in der letzten szene schlägt sie das glas dann doch vom tablett. das hätte sie mal früher machen sollen.



könnte es vielleicht sein, dass die wirklich ein ganz mieses biest ist und über dies durch das gift bereits den verstand verloren hatte und deshalb dieses umsturz in die tat umgesetzt hat?



guter film



Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 20. Mai 2020
Optisch extrem aufwendig inszenierter Epos.
Zu Teilen jedoch mit Längen.
Zählt zwar nicht zu den besten seines Genres, aber kann man sich ansehen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Ein herausragendes Drama! Sowohl schauspielerisch als auch technisch ein Meisterwerk. Ein derart bildgewaltiges, opulentes Leinwandspektakel habe ich seit dem Herrn der Ringe nicht mehr gesehen. Absolut empfehlenswert!
No Use For A Name
No Use For A Name

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3,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2026
Kein Vergleich zu „Hero“ und „House of Flying Daggers“! Während die beiden aufregende Martial Arts-Action und furios inszenierte Kämpfe in perfekt ausbalancierter Kombination mit einer dramatischen Geschichte zeigten, verlässt sich „Der Fluch der goldenen Blume“ nur allzu sehr auf die dramatische Geschichte. Diese ist dann allerdings auch wenig originell, es geht um Betrug und Verrat in der kaiserlichen Familie, und wird recht träge und zunächst eher ziellos präsentiert. Nur zum Ende hin wird noch einmal deutlich, was für ein geiler Film das hätte werden können, wenn sich Regisseur Yimou Zhang doch mehr auf sein Erfolgsrezept der anderen beiden genannten Filme verlassen hätte. Denn die letzte Schlacht im kaiserlichen Hof ist unfassbar stylish inszeniert, das Spiel mit den Farben („gold“ gegen „silber“) ist schlichtweg grandios und sucht seinesgleichen in der Filmgeschichte! Zwar sind die wenigen Kämpfe, die es zuvor gibt, auch hervorragend choreografiert und aufregend umgesetzt, aber die Action ist einfach viel zu spärlich.

Stattdessen wird gelabert und gefaselt, intrigiert und spioniert, dass es nur so wummst und kracht. Das ist allerdings recht schnell auch repetitiv und ermüdend, um wirklich zu fesseln, ist das alles auch viel zu einfallslos. Was der Film dann aber dann macht, und zwar maximal exzessiv, ist in Farben und Kostümen und pompösen Setdesigns zu baden. Was hier an goldener Ornamentik, Kostümen, Frisuren und Setpieces aufgefahren ist, ist so dermaßen over-the-top, so prunkhaft, ostentativ und spektakulär prachtvoll, dass man es einfach nicht in Worte fassen kann. Und so spaltet dieser ausufernde Bombast dann auch (wenig überraschend) die Zuschauerschaft, man kann den Film dafür lieben oder ihn auch dafür hassen. Da muss man sich entscheiden, dazwischen gibt es kaum etwas, die Fülle an Farben und Formen ist schlichtweg ebenso atemberaubend wie auch erschlagend.

FAZIT: Viel Drama, viel Betrug, Verrat und Hinterlist, dafür wenig Action, einen Vergleich mit dem fantastischen „Hero“ hält „Der Fluch der goldenen Blume“ jedenfalls nicht stand. Dafür bietet er aber ein pompöses, überschwängliches, knallbuntes Setdesign. Der Grat zwischen wahnsinnigem LSD-Trip und opulentem Bombast-Kino ist dabei sehr schmal, wie auch immer, etwas Vergleichbares habe zumindest ich noch niemals gesehen – in jeder Beziehung!
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